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Starker El Niño erhöht Wahrscheinlichkeit für hochintensive Taifune

Die staatliche Wetterbehörde PAGASA warnte, dass das aktuelle El-Niño-Phänomen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit hat, sich zu einer starken oder sehr starken Phase zu intensivieren, was zu hochintensiven Taifunen in der späteren Hälfte des Jahres führen könnte.

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Bild: PIA

PAGASA-Assistant Weather Services Chief Analisa Solis sagte in einem Interview im Radio, dass aktuelle Klimamodelle eine Wahrscheinlichkeit von über 60 Prozent für eine 'sehr starke' Phase zeigen, gegenüber 37 Prozent in früheren monatlichen Überwachungszyklen.

Das Wetterphänomen soll sich in den nächsten wenigen Jahreszeiten intensivieren und bis Anfang nächsten Jahres anhalten, mit erwarteten trockenen Auswirkungen zwischen Ende November und Dezember.

Die rechtzeitige Bereitstellung genauer, wissenschaftlich fundierter Klimavorhersagen entspricht den nationalen Direktiven unter der Verwaltung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., um gewöhnliche Filipinos, insbesondere gefährdete landwirtschaftliche Arbeiter, Küstenfischer und Familien mit niedrigem Einkommen, mit relevanten Informationen auszustatten, um sich auf schwere Umweltgefahren vorzubereiten.

Solis stellte klar, dass eine El-Niño-Phase nicht das völlige Fehlen von Regen bedeutet, sondern die normale Klimavariabilität verändert, Bedingungen schafft, unter denen weniger totale tropische Wirbelstürme in die Region eintreten, aber diejenigen, die sich bilden, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, die Intensität eines Taifuns oder Super-Taifuns zu erreichen.

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Symbolbild: Envato

Historisch gesehen traten während des El Niño von 2023 bis 2024 nur 11 tropische Wirbelstürme auf, aber sieben davon erreichten die Kategorie eines Taifuns oder Super-Taifuns.

Um diese Risiken zu mindern und gefährdete Gemeinden zu schützen, hat PAGASA ein 'Impact-based Forecasting'-Modell eingeführt, das den Fokus von traditionellen wissenschaftlichen Daten auf klare, umsetzbare Beschreibungen davon verschiebt, wie das bevorstehende Wetter die lokale Infrastruktur und Sicherheit direkt beeinflussen wird.

PAGASA-Wetterdienst-Chefin Telma Cinco erklärte, dass das neue Frühwarnprotokoll lokalisierte, farbcodierte Risikobewertungen bis zu drei Tagen vor einer erwarteten Gefahrenlandung bietet, eine signifikante Erweiterung gegenüber der traditionellen 36-Stunden-Vorwarnzeit von öffentlichen Sturmsignalen.

Die Behörde rollt das Impact-based-Warnsystem derzeit durch Pilotprojektstandorte in Tuguegarao für Überschwemmungen und schwere Winde, Legazpi für Überschwemmungen, Palos für Sturmfluten und New Bataan für Erdrutsche aus, mit Plänen, die Sicherheitsprotokolle landesweit für nachfolgende Taifun-Saisons auszuweiten.

Quellen