Spezial-Ermittlungsgruppe untersucht Mord an US-Biologen in Sibulan
Die Polizei der Region Negros hat eine spezielle Ermittlungsgruppe aktiviert. Sie soll drei unbekannte bewaffnete Männer ausfindig machen. Diese Männer hatten am 12. Juli den US-amerikanischen Meeresbiologen Dr. Kent Carpenter in seinem Haus in Sibulan, Negros Oriental, erschossen.
Die Ermittlungsgruppe SITG Carpenter konzentriert sich auf die Informationsbeschaffung, die Beweissicherung und die Identifizierung der Täter. Die Polizei will die Familie des Opfers, die Gemeinschaft und ausländische Besucher versichern. Sie behandelt den Fall mit höchster Dringlichkeit und wird keine Anstrengung scheuen, bis Gerechtigkeit hergestellt ist.
Carpenter, 73, war ein langjähriger Forschungsmitarbeiter an der Silliman University in Dumaguete City. Er wurde in seinem Haus im Barangay Ajong in den Kopf geschossen. Auch sein 34-jähriger philippinischer Partner wurde verletzt.
Das Netzwerk Protect Verde Island Passage und die Wissenschaftsorganisation Advocates of Science and Technology for the People verurteilten die Tat. Sie forderten eine schnelle Untersuchung. Carpenter habe sein Leben der Erforschung der Verde Island Passage gewidmet. Diese Passage ist ein Meereskorridor, der sich über 1,4 Millionen Hektar erstreckt. Er umfasst die Provinzen Batangas, Marinduque, Occidental Mindoro, Oriental Mindoro und Romblon.
Die Silliman University nannte Carpenter einen bedeutenden Forscher. Seine akademische Laufbahn in den Philippinen habe fast fünf Jahrzehnte umfasst. Sie begann 1976 durch Forschungszusammenarbeiten mit dem verstorbenen Nationalwissenschaftler Dr. Angel Alcala. Ihre Partnerschaft habe die Universität als international anerkanntes Zentrum für Meeres- und Küstenforschung etabliert.