Gesellschaft

Soldaten tragen Schulmoebel in abgelegene Bergregionen

Mehr als 100 Soldaten des 60th Infantry Battalions haben eine anstrengende Bergtour unternommen. Sie brachten Schulmoebel in eine der abgelegensten Regionen der Philippinen. Die Soldaten starteten am 11. Juli bei Tagesanbruch. Sie durchquerten unwegsame Gebirgszüge, dichte Wälder, steile Schlammwege und reißende Flussübergänge. Ihr Ziel war Sitio Nalubas in Barangay Palma Gil. Diese Region ist durch ihre geografische Abgeschiedenheit und ihre Benachteiligung gekennzeichnet. Fahrzeuge haben dort keinen Zugang.

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Symbolbild: Envato

Die Soldaten trugen die Schulstühle auf ihren Schultern. Sie wollten einen funktionierenden Lernraum für die lokale Gemeinschaft der indigenen Völker schaffen. Die Mission war der Auftakt zur offiziellen Einführung des Mediator PAGLAUM Programms. Dieses Programm ist ein gemeinsames Friedens- und Entwicklungsrahmenwerk. Es wird von der 60IB, der Provinzregierung von Davao del Norte, Gouverneur Edwin Jubahib, Vize-Gouverneurin Clarice Jubahib und verschiedenen zivilen Akteuren getragen. Dazu gehören JCI Kadayawan, die Philippine Army Officer Candidate School, AFPSLAI Davao und KALINAW SEMR.

Das Programm basiert auf dem lokalen Spruch „Papel ug Lapis, Dili Pusil ug Bala“. Das bedeutet „Papier und Bleistift, nicht Gewehre und Kugeln“. Es soll Bildung als Hauptweg nutzen, um gewaltsamen Extremismus zu bekämpfen. Zudem soll es die langfristige regionale Stabilität sichern. Ein spezielles Mediator PAGLAUM Soldier-Teacher Team wird regelmäßig in abgelegene Stammesgemeinschaften entsandt. Diese Soldaten sollen grundlegende Lese- und Schreibfähigkeiten vermitteln. Zudem sollen sie Wertebildung, Führungsqualitäten und lebenswichtige Fähigkeiten lehren. Diese sollen das formale Bildungssystem ergänzen.

Das Programm basiert auf sieben strategischen Säulen. Diese Säulen konzentrieren sich auf Partnerschaft, verbesserten Zugang zu Bildung, Führung, Gemeinschaftsaufbau und nachhaltigen Frieden. Militärische Verantwortliche betonten, dass die Initiative einen Wandel hin zu umfassenden zivil-militärischen Operationen zeigt. Sie wollen langfristige Sicherheit nicht nur durch Gewalt, sondern durch Investitionen in die Infrastruktur und Zukunft der isolierten Jugend erreichen.

Quellen