Sicherheitsaudit in der Davao-Region: Maßnahmen zum Schutz von Schülern und Personal intensiviert
EditDas Bildungsministerium in der Region Davao (DepEd-Davao) hat im Rahmen einer Sitzung des Regionalen Rates für Frieden und Ordnung (RPOC XI) den aktuellen Stand der Sicherheitsmaßnahmen an Schulen vorgestellt. Ziel der umfassenden Überprüfung war es, die Wirksamkeit des Schutzes für Lernende, das Personal und das Schulgelände zu bewerten.
Die regionale Direktorin von DepEd-Davao, Maria Ines C. Asuncion, berichtete, dass das Sicherheitsaudit fast alle Schulen der Region abdeckte. Konkret wurden 99,59 Prozent der öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen untersucht. Insgesamt betreut das Ministerium in der Region 2.703 Schulen, darunter 2.233 öffentliche und 470 private Einrichtungen, mit über 1,3 Millionen Schülern und rund 56.700 Mitarbeitern.
Die Ergebnisse der Prüfung zeigen ein differenziertes Bild der Sicherheitslage. Während 97,57 Prozent aller Schulen über eine Umzäunung verfügen und 77,86 Prozent Sicherheitskräfte vor Ort beschäftigen, gibt es bei technischer Ausstattung und Präsenz von Behörden deutliche Lücken. Nur etwa 49 Prozent der Schulen sind mit Lautsprechersystemen oder Metalldetektoren ausgestattet, und bei den CCTV liegt der Wert bei 47,95 Prozent. Zudem gaben lediglich 33,46 Prozent der Einrichtungen an, dass in ihrem Umfeld eine sichtbare Polizeipräsenz besteht.
Speziell bei den öffentlichen Schulen, von denen fast alle Sicherheitsberichte eingereicht haben, zeigt sich ein ähnliches Muster: Hier verfügen 93 Prozent über Zäune und 73 Prozent über Wachpersonal. Die Nutzung von Überwachungstechnik und die Präsenz der Polizei sind jedoch mit Werten zwischen 28 und 44 Prozent vergleichsweise gering.
Laut Asuncion seien grundlegende physische Schutzmaßnahmen zwar weit verbreitet, es bestehe jedoch dringender Bedarf, die bestehenden Systeme zu verstärken. Sie betonte die Notwendigkeit, die Überwachung, die Notfallkommunikation sowie die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden zu verbessern, um ein sicheres Lernumfeld zu gewährleisten.






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