Politik

Senatschef fordert Verbot von Smartphones an Schulen

Senatschef Sherwin Gatchalian erneuerte seine Forderung nach einem Verbot von Smartphones und elektronischen Geräten an Schulen. Er sprach sich zudem für ein Verbot von sozialen Netzwerken für Minderjährige aus. Hintergrund sind jüngste gewalttätige Vorfälle an Schulen.

The Manila Cathedral, In Intramuros, Manila, The Philippines.ESBProfessional
Symbolbild: Envato

Gatchalian nannte mehrere Sicherheitsbedrohungen, darunter einen Schusswaffenangriff in Tacloban City, einen vereitelten Angriff in Laguna und verschiedene gewalttätige Vorfälle in Cavite, Batangas und Leyte. Diese Vorfälle sollen die Grundlage für den Gesetzesentwurf bilden.

Am 1. Juli 2026 erneuerte Gatchalian seinen Aufruf, die Nutzung von Smartphones und anderen elektronischen Geräten während des Unterrichts in öffentlichen und privaten Schulen zu verbieten. Zudem sprach er sich für ein Verbot sozialer Netzwerke für Minderjährige aus. Hintergrund sind die zunehmenden gewalttätigen Vorfälle an Schulen.

Gatchalian reagierte auf die Aussetzung des Präsenzunterrichts an einer öffentlichen Schule in Batangas aufgrund einer Drohung mit einem Schusswaffenangriff. Er nannte auch einen vereitelten Angriff auf eine Schule in Laguna im Februar. Dabei sollen sieben Schüler von ausländischen Handlern über das Online-Spiel Roblox rekrutiert worden sein.

In diesem Monat starben drei Schüler und mehrere weitere wurden verletzt, nachdem zwei männliche Minderjährige in Tacloban City eine Schießerei veranstaltet hatten. Die Behörden verhinderten einen weiteren Angriff in der Provinz Leyte. Zudem wurden Messerattacken an Schulen in Cavite und Batangas gemeldet.

Gatchalian setzt sich für die Verabschiedung des Gesetzesentwurfs 627 ein, des Electronic Gadget-Free Schools Act. Dieser soll die Nutzung von Smartphones und anderen elektronischen Geräten für Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe während des Unterrichts verbieten. Ausnahmen gibt es für den Unterricht, gesundheitliche Bedürfnisse oder Notfälle.

Der Gesetzesentwurf sieht Ausnahmen für den Unterricht vor, etwa für Präsentationen oder andere vom Lehrer angeleitete Lernaktivitäten. Auch Schüler mit spezifischen gesundheitlichen Bedürfnissen dürfen ihre Geräte nutzen. Zudem sind die Geräte erlaubt, wenn eine Bedrohung oder Gefahr droht.

Gatchalian betonte, dass das Verbot von Smartphones an Schulen die Sicherheit der Schüler gewährleisten soll. Zudem sollen die Schüler sich besser auf den Unterricht konzentrieren können.

Quellen