Senatoren kritisieren langsame Fortschritte im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
Das Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte begann mit Diskussionen über die Rolle von Juristen. Zwei Senatoren erwähnten ihre Absolventenhochschulen. Später wurden unglückliche Vergleiche zwischen Juristen und Nicht-Juristen gezogen.
Senator Panfilo Lacson reagierte auf einen Kollegen, der seit Beginn des Verfahrens Vorträge hielt. Er betonte, dass auch Nicht-Juristen gerechte Urteile fällen können. Nach drei Tagen war klar, dass das Verfahren ineffizient ist. Senator Bam Aquino kritisierte, dass es fast neun Stunden dauerte, nur einen Zeugen zu präsentieren.
Aquino forderte, die Zeugenaussagen direkt zu hören. Er erinnerte daran, dass die Öffentlichkeit zuschaut. Lacson und Aquino betonten, dass das Verfahren nicht in juristische Details verstrickt werden sollte. Das Amtsenthebungsverfahren soll politische Fragen klären, nicht juristische.
Die Verfassung sieht vor, dass das Verfahren im Senat stattfindet. Die Senatoren kommen aus verschiedenen Bereichen und sind direkt den Wählern verantwortlich. Sie sollen prüfen, ob das Vertrauen der Öffentlichkeit missbraucht wurde. Diese Frage erfordert politische und ethische Überlegungen, nicht nur juristisches Wissen.
Senator Lacson betonte, dass das Verfahren nicht wie ein Gerichtsverfahren geführt werden sollte. Die Senatoren sollen fragen, ob das Verhalten des Amtsträgers das öffentliche Vertrauen beschädigt hat. Senator Chiz Escudero erinnerte daran, dass beide Seiten ihre Fälle vorbringen sollen.
Das Verfahren soll nicht in juristischen Details versinken. Die Senatoren sollen sich auf die wesentlichen Fragen konzentrieren. Sie sollen prüfen, ob das Verhalten des Amtsträgers das öffentliche Vertrauen beschädigt hat. Das Verfahren soll nicht in juristischen Details versinken.