Senator Villar will Schulgewalt-Drohungen mit Gesetz bekämpfen
Senator Mark A. Villar hat einen Gesetzentwurf eingereicht. Er soll die Sicherheit und Notfallvorbereitung an Schulen verbessern. Der Gesetzesentwurf 2321, genannt Learning Institution’s Guaranteed Threat Avoidance and Safety Act (Ligtas Act), will einen einheitlichen Sicherheitsrahmen für alle öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen schaffen. Diese sollen von Kindergarten bis zur zwölften Klasse reichen.
Der Vorstoß folgt auf einen Schusswaffenvorfall an der San Jose National High School in Tacloban City. Zudem gab es Messerangriffe in Cavite und Las Piñas. Diese Vorfälle haben die Schulgewalt-Drohungen zu einem landesweiten Problem gemacht.
Villar nannte die Vorfälle schmerzhafte Erinnerungen. Gewalt könne auch an Orten geschehen, an denen Kinder sich sicher fühlen sollten. Er betonte, dass man nicht zulassen dürfe, dass Angst zur Norm in Schulen werde. Man müsse handeln, bevor ein weiteres Leben verloren gehe.
Der Gesetzentwurf sieht die Einrichtung eines School Safety Council in jeder Stadt und Gemeinde vor. Dieser soll aus Vertretern der lokalen Verwaltung, des Bildungswesens, der Polizei, der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes, der Schulen und der Eltern bestehen. Der Rat soll lokale Sicherheitsrichtlinien entwickeln. Zudem soll er Notfallmaßnahmen koordinieren und die Einhaltung von Sicherheitsstandards überwachen.
Villar nannte die Sicherheit der Schüler eine gemeinsame Verantwortung. Es sei notwendig, dass Schulen, lokale Verwaltungen, Sicherheitskräfte, Notfallhelfer, Lehrer und Eltern zusammenarbeiten. Sie sollen die Kinder schützen. Mit dem Ligtas Act will er sicherere und besser vorbereitete Schulen schaffen. Dort sollen alle philippinischen Schüler geschützt werden.