Politik

Senator Tulfo kritisiert chinesische Gebietsansprüche auf Batanes

Senator Erwin Tulfo zeigte sich empört über die Behauptung chinesischer Akademiker. Diese hatten auf einem Symposium an der Jinan-Universität behauptet, dass die Provinz Batanes eine natürliche geographische Verlängerung Taiwans sei.

Philippine traditional village
Symbolbild: Envato

Tulfo schrieb auf seinen sozialen Medien, dass China bereits das West Philippine Sea beanspruche. Nun wolle China auch Batanes für sich. Er fragte, ob als Nächstes Palawan, Zambales oder Cagayan folgen würden.

Die Behauptung kam kurz nach der Ankündigung der Philippinen und Japans. Beide Länder wollen gemeinsam die Seegrenzen zwischen ihren ausschließlichen Wirtschaftszonen ziehen, wo sich ihre Ansprüche überschneiden.

Batanes liegt nur 160 Kilometer südlich von Taiwan und überwacht die Luzon-Straße. Diese ist eine der wichtigsten Seerouten der Welt. In der Luzon-Straße hat die militärische Aktivität in letzter Zeit zugenommen.

Batanes liegt strategisch in der Luzon-Straße, dem Durchgang zwischen dem Südchinesischen Meer und dem Pazifischen Ozean. Es ist eine kritische Route für Marinekräfte und kommerziellen Schiffsverkehr. Es könnte zu einem Engpass werden, wenn es zu einer Konfrontation um Taiwan käme.

Verteidigungsminister Gilberto Teodoro Jr. bezeichnete die Behauptung der chinesischen Akademiker als erfundene Geschichte. Sie sei Teil der breiteren strategischen Ambitionen Chinas, die gesamte Pazifikregion zu kontrollieren.

Teodoro nannte die Behauptung eine erfundene Geschichte. Sie sei ein weiterer Versuch, die öffentliche Meinung durch Desinformation zu beeinflussen. Er forderte, die erfundene historische Erzählung zurückzuweisen. Sie könnte später verwendet werden, um Gebietsansprüche zu rechtfertigen.

Quellen