Politik

Senator Padilla erklärt seine Sicht auf Kommunismus

Senator Robin Padilla hat am Donnerstag seine Sicht auf Kommunismus erläutert. Er sprach von christlichem Kommunismus und dem islamischen Muakhat-System. Dies geschah einen Tag, nachdem er in der Amtsenthebungsverhandlung gegen Vizepräsidentin Sara Duterte erklärt hatte, dass er Kommunist sei.

Congested Cityscape Of Baguio City Philippines
Symbolbild: Envato

Padilla betonte, dass er nicht mehr an den Kommunismus glaube, der bewaffneten Kampf fordere. Er verwies darauf, dass dieser Kommunismus seit 50 Jahren in den Philippinen existiere und viele Leben gekostet habe. Besonders betonte er das Schicksal junger Studenten, die in die Berge gelockt wurden.

Padilla erklärte, dass er sich auf den Kommunismus beziehe, der von den ersten Christen und Muslimen in Medina praktiziert wurde. Diese Praxis nannte er christlichen Kommunismus und das Muakhat-System. Er nannte diese Praktiken die wahren sozialistischen und kommunistischen Praktiken.

Während der Amtsenthebungsverhandlung am Dienstag gab Padilla zu, Kommunist zu sein. Dies geschah, als er den Regionaldirektor des National Bureau of Investigation (NBI), Jeremy Lotoc, zu Operation Romanov befragte. Padilla nannte diese Operation eine Bedrohung für prominente antikommunistische Führer, darunter die Familien Marcos und Duterte.

Die Schauspielerin Angel Locsin kritisierte Padilla für seine umstrittenen Aussagen. Sie fragte, wo er gewesen sei, als sie selbst Opfer von Red-Tagging geworden sei. Locsin erinnerte daran, dass Padilla ihr von seiner Zeit im Kampf für das Land in den Bergen erzählt habe.

Quellen