Politik

Senator Padilla bezeichnet sich im Amtsenthebungsverfahren als Kommunist

Senator Robinhood Padilla bekannte sich während des Amtsenthebungsverfahrens gegen Vizepräsidentin Sara Duterte als Kommunist.

Congested Cityscape Of Baguio City Philippines
Symbolbild: Envato

Padilla betonte, dass die Zugehörigkeit zu einer kommunistischen oder sozialistischen Ideologie nicht zwangsläufig bedeutet, dass man an einem bewaffneten Kampf beteiligt ist.

Er erklärte, dass es in den Philippinen kein Gesetz gibt, das es verbietet, Kommunismus oder Sozialismus friedlich zu vertreten.

Padilla äußerte seine Sympathie für das Hammer-und-Sichel-Emblem, das die Allianz von Arbeitern und Bauern symbolisiert.

Er könnte auch die Che-Guevara-Mütze getragen haben, nicht nur als Modeaccessoire, sondern aus Überzeugung.

Padilla erwähnte, dass er für soziale Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft für die Filipinos kämpft.

Senator Jose W. Diokno hatte 1986 die sechs Buchstaben „food and freedom, jobs and justice“ als Kernagenda der Friedensverhandlungen mit der National Democratic Front vorgeschlagen.

Padilla selbst konnte seine eigenen Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit nicht detailliert darlegen.

Er war lange Zeit als Schauspieler tätig und hat diese Rolle auch in seine politische Karriere übernommen.

Padilla wurde wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt, nicht aus politischer Überzeugung, sondern um sein Macho-Image zu stärken.

Die Reaktionen auf Padillas Bekenntnis waren unterschiedlich. Einige sahen es als Ablenkung vom Amtsenthebungsverfahren, andere blieben ruhig.

Die Militärs zeigten sich unbeeindruckt, da Padilla nichts mit den traditionellen Kommunisten gemeinsam hat.

Quellen