Senator fordert Konsequenzen für Polizisten nach Vorfall bei INC-Rallye
Senator Raffy Tulfo forderte Konsequenzen für einen Polizisten, der in einem viral gewordenen Video zu sehen war. Der Polizist stand untätig daneben, als ein Motorradfahrer während einer Rallye der Iglesia ni Cristo auf der EDSA bedroht wurde. Tulfo nannte das Verhalten des Polizisten unangemessen und forderte eine Bestrafung.
Der Vorfall ereignete sich am 30. Juni. Ein Motorradfahrer geriet in die Menge der Demonstranten und wurde von diesen bedroht. Die Demonstranten nahmen ihm den Schlüssel seines Fahrzeugs ab. Der Fahrer zeigte sich frustriert und fragte, was die Demonstranten erreichen wollten. Ein Demonstrant antwortete, dass der Fahrer besser schweigen sollte, wenn er nicht sterben wolle.
Ein Polizist in Sportkleidung näherte sich dem Fahrer und bat ihn, sich zu beruhigen. Tulfo kritisierte, dass der Polizist den Fahrer ansprach, anstatt die Demonstranten zur Ordnung zu rufen. Der Senator nannte das Verhalten des Polizisten unangemessen und forderte, dass der Beamte identifiziert und in ein Umschulungsprogramm geschickt werden soll.
Die Iglesia ni Cristo veranstaltet die Rallye zur Unterstützung von Senator Rodante Marcoleta. Marcoleta steht vor Plünderungsvorwürfen wegen nicht deklarierter Wahlkampfspenden in Höhe von 75 Millionen Peso. Staatsanwälte wiesen darauf hin, dass der Betrag nicht in Marcoletas Erklärung über Vermögenswerte und Verbindlichkeiten vom 30. Juni 2025 aufgeführt wurde.
Der Ombudsmann stellte fest, dass die Spendensteuer für die 75 Millionen Peso erst im Dezember 2025 gezahlt wurde. Die Staatsanwälte argumentierten, dass dies ein Hinweis auf Verschleierung sei. Die Iglesia ni Cristo behauptet, dass die Maßnahmen gegen Marcoleta mit seiner Zeit als Vorsitzender des Senate Blue Ribbon Committee zusammenhängen. Damals leitete er Untersuchungen zu einem Hochwasserschutzskandal.
Der Sprecher der Iglesia ni Cristo, Edwil Zabala, erklärte, dass die Kampagnenmittel des Senators angeblich keine öffentlichen Gelder seien. Die Wahlkommission habe das Empfangen solcher Spenden nicht als Verbrechen betrachtet. Zabala betonte, dass die Kirche Transparenz, Rechenschaftspflicht, Gerechtigkeit und Frieden fordere. Er nannte die Maßnahmen gegen Marcoleta selektive Gerechtigkeit und versprach, für Gerechtigkeit zu kämpfen.
Der Ombudsmann wies die Vorwürfe der Kirche zurück und erklärte, dass es sich um einen echten Versuch handele, Korruption im Land zu bekämpfen.