Semirara Mining streitet mit Energiebehörde um Daten
Die Semirara Mining and Power Corporation (SMPC) hat eine Klage gegen das Department of Energy (DOE) eingereicht. Der Streit dreht sich um die Kontrolle des größten Kohleabbaugebiets der Philippinen.
Das Unternehmen hat eine Petition beim Gericht in Makati eingereicht. Es will sich gegen wiederholte Forderungen des DOE nach einer umfassenden Inventarliste seiner Vermögenswerte und technischer Informationen schützen.
SMPC wirft dem DOE vor, die Informationen mit anderen Bietern teilen zu wollen. Das DOE hatte vier Briefe mit der Bitte um geologische und technische Daten sowie eine detaillierte Inventarliste der Ausrüstung geschickt.
Die Ausrüstung umfasst Pumpen, die speziell konfiguriert wurden, um Wasser in den Acacia-Schacht zu leiten. Das Unternehmen bezeichnet den Schacht als Lebensader des Bergwerks.
Der Streit begann, nachdem die Regierung einen Antrag von SMPC abgelehnt hatte. Das Unternehmen wollte seinen Kohleabbauvertrag um weitere 13 Jahre verlängern. Der Vertrag läuft im Juli 2027 aus.
Das DOE hatte sich auf eine Meinung des Justizministeriums gestützt. Diese besagte, dass der Vertrag nicht verlängert werden könne. Stattdessen wurde das Gebiet für eine Versteigerung geöffnet.
SMPC bleibt jedoch für die Versteigerung qualifiziert. Die Versteigerung umfasst 10 Kohleblöcke auf der Semirara-Insel in Antique. Das Gebiet wird derzeit von SMPC betrieben.
DOE-Sekretärin Sharon Garin nannte das Verfahren eine Premiere. Es sei das erste Mal, dass das DOE ein bestehendes Kohlebergwerk versteigert.
SMPC argumentiert, dass Mitbewerber eigene Studien und Bergwerkspläne erstellen sollten. Sie sollten sich nicht auf Informationen stützen, die SMPC in Jahrzehnten aufgebaut hat.
Das Unternehmen hat den Kohlevertrag seit etwa 50 Jahren inne. Es betont, dass die streitigen Geräte weiterhin Eigentum des Unternehmens sind.
Laut SMPC werden bewegliche Vermögenswerte erst Eigentum des Staates, wenn der Betreiber sie nicht innerhalb eines Jahres nach Vertragsende aus dem Erkundungs- oder Produktionsgebiet entfernt.
Das DOE hingegen ist der Meinung, dass die Eigentumsrechte an der Ausrüstung auf den Staat übergehen, sobald SMPC seine Kosten gedeckt hat.
SMPC betonte, dass die Klage nicht dazu dient, den Versteigerungsprozess zu stoppen oder zu verzögern. Die Bergwerksoperationen sollen bis zum Vertragsende im Juli 2027 weiterlaufen.