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Schwere Unwetter in Iloilo: Brücken einstürzen, Erdrutsche und Überschwemmungen

In mehreren Gemeinden der Provinz Iloilo kam es zu Überschwemmungen, Brückeneinstürzen, Erdrutschen, Straßenabbrüchen und überfluteten Bächen. Der verstärkte Südwest-Monsun, bekannt als Habagat, brachte durch den Taifun Inday verstärkt starke Regenfälle.

Congested Cityscape Of Baguio City Philippines
Symbolbild: Envato

Der Habagat führt von Juni bis Oktober warme, feuchte Winde über den westlichen Teil der Philippinen. Die Regenfälle können sich stark verstärken, wenn ein nahegelegener tropischer Wirbelsturm zusätzliche Feuchtigkeit heranführt.

Das PDRRMO meldete am 12. Juli um 8 Uhr in seinem Lagebericht Nr. 7, dass in 18 Barangays in mindestens sieben Kommunen Wetterereignisse aufgetreten sind. Insgesamt waren 19 Familien, also 142 Personen, betroffen. 60 Personen fanden in zwei Evakuierungszentren Unterschlupf, weitere 82 außerhalb der Zentren.

Sechs Häuser wurden beschädigt, zwei davon zerstört und vier teilweise. Überschwemmungen wurden in Zarraga und Janiuay gemeldet. In Barangay Camando in Leon und Barangay Bagumbayan in Tigbauan stürzten Hängebrücken ein. In Barangay Dongsol in Pototan trat ein Bach über die Ufer, während in Barangays Tubang und Tulahong in Maasin Straßenabbrüche auftraten. In Igbaras kam es zu einem regenbedingten Erdrutsch.

Die Behörden reagierten auch auf eine Rettungsaktion für eingeschlossene Bewohner in Miagao, ein Seefahrtsunglück in Ajuy und durch starke Winde beschädigte Häuser in San Joaquin. Banate wurde wegen starker Regenfälle in den roten Alarm versetzt. Das PDRRMO führte Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen in den betroffenen Gemeinden durch.

Bis zum letzten Bericht wurden keine Opfer oder landwirtschaftlichen Schäden gemeldet. Das Provinz-Notfallzentrum bleibt in blauer Alarmstufe und koordiniert mit den städtischen und kommunalen Katastrophenschutzämtern, um die Lage zu überwachen und auf Wetterereignisse zu reagieren.

Die Bewohner, insbesondere in überschwemmungs- und erdrutschgefährdeten Gebieten, sollen wachsam bleiben. Sie sollen offizielle Wetterberichte der PAGASA und der lokalen Behörden verfolgen und Evakuierungsanweisungen befolgen. Später am Sonntag zeigten Berichte, dass anhaltende starke Regenfälle auch in Barangays Nagba und Ago in Tubungan sowie in Barangay Bulad in Leon Erdrutsche auslösten. Erde und Schutt bedeckten Teile der Straßen.

Die örtlichen Behörden bewerteten die betroffenen Gebiete und rieten Autofahrern, die Strecken zu meiden, bis sie als sicher erklärt werden. Während die Gemeinden mit den Wiederaufbaumaßnahmen begannen, sagten die Gemeinden Leon und Pavia den Unterricht für den 13. Juli ab. Leon setzte den Präsenzunterricht an allen Schulen aus, um Räumungsarbeiten, Strukturprüfungen von Brücken und Schulgebäuden sowie Straßenreparaturen zu ermöglichen.

In Pavia wurden ebenfalls der Unterricht von der Vorschule bis zur Oberstufe ausgesetzt. Die betroffenen Bewohner sollten Zeit haben, ihre Häuser zu reinigen und sich zu erholen.

Quellen