Wetter

Schwere Unwetter in Davao Occidental: Acht Menschen vermisst

In der Provinz Davao Occidental sind nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens acht Menschen vermisst. Die Naturkatastrophe ereignete sich am Freitag, den 10. Juli 2026, in der Gemeinde Jose Abad Santos. Auslöser waren der Südwest-Monsun und der Taifun Inday.

Construction Workers Standing near Concrete Mixer TrucksDragonImages
Symbolbild: Envato

Das Provincial Disaster Risk Reduction and Management Office (PDRRMO) von Davao Occidental meldete die Vermissten. Ein Überlebender wurde gerettet und ins Tomas Lachica District Hospital gebracht. Bürgermeister Jason John Joyce rief die Bewohner gefährdeter Gebiete auf, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und zu evakuieren.

Am folgenden Tag führten die Municipal Disaster Risk Reduction and Management Offices (MDRRMOs) von Jose Abad Santos und Don Marcelino, zusammen mit dem PDRRMO, eine schnelle Schadens- und Bedarfsanalyse durch. Teams wurden in die betroffenen Barangays Malalan, Tanuman, Kalbay, Butuan und Sugal entsandt. Dort hatten Überschwemmungen und Erdrutsche Häuser überflutet und den Verkehr unterbrochen.

Die Analyse soll die Planung von Notfallmaßnahmen, Hilfslieferungen, Sanierung und langfristigen Wiederaufbau unterstützen. Die Behörden wollen so sicherstellen, dass die am stärksten betroffenen Familien Hilfe erhalten.

Die Unwetter zerstörten auch die Tanuman Big Bridge. Die Brücke wurde für Fahrzeuge gesperrt, nachdem Fluten Holz, Steine und Schutt auf die Straße geschwemmt hatten. Das Department of Public Works and Highways (DPWH) riet Autofahrern, das Gebiet zu meiden und offizielle Warnungen zu beachten.

Das DPWH-Davao setzte schwere Geräte ein, um Schlamm, Steine und umgestürzte Bäume zu entfernen. Die Straßen in den betroffenen Barangays Nuing, Kitayo und Balangonan wurden wieder freigegeben. Autofahrer sollten jedoch weiterhin vorsichtig sein, da weitere Erdrutsche drohen.

Die Behörden überwachen die Lage weiter. Der Südwest-Monsun, verstärkt durch Taifun Inday, bringt weiterhin starke Regenfälle. Besonders gefährdet sind Gebiete, die durch ein Erdbeben der Stärke 7,8 vor einem Monat geschwächt wurden.

Quellen