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Schwere Unwetter auf Mindanao: 13 Tote und 8 Vermisste

Auf Mindanao starben mindestens 13 Menschen, acht weitere werden vermisst. Ausloeser waren starke Regenfaelle durch Taifun Inday und den verstaerkten Suedwest-Monsun. In der Bangsamoro-Region wurden mehr als 18.000 Familien von Ueberschwemmungen betroffen.

Doctor examining patient with symptoms in a clinic. Medical consultation and healthcare interaction.nuttapong_mohock
Symbolbild: Envato

Ein Erdrutsch in den fruhen Morgenstunden begrub zwei Haeuser in Sitio Blesong Fundao, Barangay Poblacion, Malapatan, Sarangani. Acht Menschen starben, zwei weitere werden vermisst. Die Haeuser der Familien Maladian und Yaton standen am Hang eines Berges.

Mark Christopher Quiño, Leiter des Municipal Disaster Risk Reduction and Management Office, nannte die Ursache. Zuerst wurden 10 Menschen unter den Trümmern vermutet. Sieben Opfer wurden geborgen, ein 31-Jähriger starb später im Krankenhaus. Der Erdrutsch ereignete sich zwischen 3 Uhr und 4 Uhr.

Behörden nannten die anhaltenden Starkregen seit Donnerstag als Auslöser. Auch ein Erdbeben der Staerke 7,8 am 8. Juni hatte den Boden geschwaecht. In den Dörfern Sapu Padidu, Sapu Masla und Libi kam es zu Ueberschwemmungen. 115 Familien suchten in drei Evakuierungszentren Schutz.

In Calanogas, Lanao del Sur, ereignete sich ein weiterer Erdrutsch in Barangay Ngingir gegen 2:30 Uhr. Fünf Menschen starben, sechs weitere werden vermisst. Steffi Salanguit, Sprecherin der Polizei in der Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao, nannte die Ursache. Starkregen durch Inday liessen einen grossen Teil eines Hanges abrutschen und mehrere Haeuser begraben.

Quellen