Schwere Monsunregen führen zu Schulschließungen in Iloilo
In der Provinz Iloilo konnten am Montag fast 95.000 Schülerinnen und Schüler nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. 256 öffentliche Schulen hatten den Unterricht aufgrund von Überschwemmungen und unpassierbaren Straßen ausgesetzt. Die heftigen Regenfälle des Südwestmonsuns hatten die Region schwer getroffen.
Die Bildungsbehörde DepEd-6 meldete, dass 94.926 Schülerinnen und Schüler betroffen waren. Die anhaltenden Monsunregen hatten mehrere Gemeinden schwer getroffen. Es kam zu Überschwemmungen, Schäden an der Infrastruktur und gefährlichen Reisebedingungen für Schüler und Lehrer.
Die örtlichen Behörden hatten den Unterrichtsausfall nach der Bewertung der Wetterbedingungen in ihren jeweiligen Gebieten angeordnet. In den Gemeinden Pavia, Oton, Alimodian, San Miguel, Leon, Tubungan, Maasin, Janiuay, New Lucena, Cabatuan und Leganes wurden die Schulen geschlossen.
In anderen Regionen wie Aklan, Antique, Capiz, Guimaras, Iloilo City, Passi City und Roxas City konnten die Schulen den Präsenzunterricht wieder aufnehmen. Die örtlichen Behörden hatten die Bedingungen als sicher für die Rückkehr der Schüler bewertet.
Um den Unterrichtsausfall zu minimieren, setzte DepEd das HINGA-Lernfortsetzungsrahmenwerk um. Schulen können so auch in Notfällen den Unterricht mit flexiblen Lernmethoden fortsetzen. Schulleiter können in Absprache mit den Schulbezirksleitern und den lokalen Behörden den Unterrichtsausfall anpassen.
Seit dem 11. Juli haben die Monsunregen zahlreiche Familien in Western Visayas vertrieben. Viele von ihnen suchten in Evakuierungszentren Zuflucht, nachdem ihre Häuser überflutet worden waren. Überschwemmte Straßen und beschädigte Transportwege erschwerten die Hilfs- und Katastrophenreaktionen in mehreren Gemeinden.
DepEd-6 betonte, dass der Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Schüler, Lehrer und Schulmitarbeiter oberste Priorität habe. Die Behörden überwachen die Wetterlage und kooperieren mit den lokalen Regierungen bei möglichen weiteren Unterrichtsausfällen.
Fast 10.000 Menschen in Western Visayas wurden durch die anhaltenden Monsunregen vertrieben. Hunderte Familien fanden in Evakuierungszentren Zuflucht, nachdem ihre Häuser überflutet worden waren. Die Katastrophenhilfe war durch die Überschwemmungen und die beschädigte Infrastruktur stark belastet.