Schutz bedrohter Meeresschildkröten: Über 170 Jungtiere in Aurora freigesetzt
EditMehr als 170 junge Grüne Meeresschildkröten wurden in den Küstengewässern von Baler in der philippinischen Provinz Aurora ausgesetzt. Die Jungtiere stammten aus verschiedenen Nestern, die im Schutzgebiet des Aurora Watershed Forest Reserve entdeckt worden waren. Die erfolgreiche Aktion fand am Sonntag, den 11. Oktober, statt und wurde vom Ministerium für Umwelt und DENR bekannt gegeben.
Die Freisetzung der Tiere erfolgte an den Küsten der Gebiete Sitios Diguisit und Dicasalarin im Barangay Zabali. An der Maßnahme waren neben dem DENR auch das kommunale Umweltamt von Baler sowie verschiedene Betreiber lokaler Strandresorts beteiligt. Marivic Santos, Leiterin des lokalen Umweltbüros (CENRO) in Maria Aurora, hob die ökologische Bedeutung der Tiere hervor: Durch ihre Funktionen tragen Grüne Meeresschildkröten zur Nährstoffzirkulation bei und unterstützen so die marinen Biodiversität, was dazu beiträgt, produktive Lebensräume an den Küsten zu erhalten.
Laut Santos ist der Schutz der Nistplätze und die sichere Rückkehr der Jungtiere ins Meer von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der Art und die allgemeine Gesundheit des marinen Ökosystems. Die Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) gilt als bedrohte Spezies, deren Lebensräume und Niststätten besonderen Schutz benötigen. Begleitend zur Freisetzung führten Mitarbeiter des DENR Aufklärungskampagnen durch, um Anwohner, Fischer und Resortbesitzer über den sachgemäßen Umgang mit Meeresschildkröten sowie über die Meldung von Sichtungen und Nistaktivitäten zu informieren.
Ralph Pablo, der Regionaldirektor des DENR für die Region 3, betonte, dass der Schutz der Meeresschildkröten über rein staatliche Interventionen hinausgehen muss. Eine dauerhafte Sicherung der Nistplätze und der Populationen könne nur durch die aktive Beteiligung der lokalen Gemeinschaft, der Küstenbewohner und anderer lokaler Akteure gewährleistet werden.





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