Sicherheit

Schusswaffenvorfall in Lapu-Lapu führt zur Schließung eines Schießstands

In Lapu-Lapu City hat Bürgermeisterin Ma. Cynthia King-Chan die vorübergehende Schließung eines Schießstands auf dem Stützpunkt der Naval Forces Central angeordnet. Grund dafür sind drei Vorfälle mit Querschlägern in Barangay Canjulao im Juni 2026.

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Symbolbild: Envato

Die Schließung trat am Montag, dem 29. Juni 2026, in Kraft. Sie folgt einem Gespräch zwischen Vertretern der Naval Forces Central, der Philippine National Police und den Barangay-Vertretern. Chan hatte zuvor in einem Brief Klarstellungen zu den Vorfällen gefordert.

Die Vorfälle ereigneten sich am 2. Juni, als eine 9-mm-Kugel auf dem Dach eines Hauses in Purok Caimito landete. Am 11. Juni traf eine Kugel aus einer .45-Pistole ein Fenster, eine Wand und einen Schrank eines Hauses. Am 22. Juni wurde eine 9-mm-Kugel in Purok Atis an der Wand eines Hauses gefunden.

Nach den Vorfällen inspizierten die Barangay-Vertreter das Gebiet und entdeckten einen Schießstand innerhalb des Stützpunkts der Naval Forces Central. Chan ordnete daraufhin eine Überprüfung des Schießstands durch die Lapu-Lapu City Police Office und das Business Permits and Licensing Office an.

Regional Civil Security Unit 7 Direktor Col. Elmer Cinco betonte, dass alle Schießstände, auch die innerhalb von Regierungsgebäuden, bei der PNP Firearms and Explosives Office registriert sein müssen. Der Schießstand verfügt über eine Standard-Rückhaltemauer von 12 Fuß und grenzt an ein Mangrovengebiet.

Chan erklärte, dass die Schließung des Schießstands so lange andauern wird, bis die Einrichtung den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Die Naval Forces Central haben sich verpflichtet, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, darunter die Erhöhung der Barriere oder des Umfangs des Schießstands.

Die Bürgermeisterin betonte, dass die Sicherheit der Öffentlichkeit oberste Priorität habe. Sie wolle verhindern, dass Bewohner durch Querschläger verletzt werden. Die Barangay-Vertreter werden empfehlen, welche Unterstützung den betroffenen Haushalten gewährt werden soll.

Quellen