Schulgewalt: Gewalt an Schulen in den Philippinen nimmt zu
Schulen sollen Orte sein, an denen Kinder sicher lernen, wachsen und träumen können. Doch in den Philippinen dringen immer wieder Gewalt und Angst in die Klassenzimmer ein. Seit Beginn des Schuljahres kam es zu mehreren Schusswaffenangriffen und Messerstechereien an Schulen. Diese Vorfälle zeigen, dass die Gewalt an Schulen dringend angegangen werden muss.
Zu den Geräuschen, die in Schulen gehört werden, gehören die morgendliche Nationalhymne, die Nervosität der Schüler am ersten Schultag und die Klingeln während der Pausen. Doch es gibt auch Geräusche, die in Schulen nichts zu suchen haben: Schüsse und Schreie. Viele Schülerinnen und Schüler in den Philippinen müssen bereits kurz nach Schulbeginn mit solchen Vorfällen umgehen. Die Berichte über Gewalt an Schulen häufen sich und zeigen, dass die Angst vor Gewalt in den Klassenzimmern zunimmt.
Die Gewalt an Schulen ist kein isoliertes Phänomen. Sie zeigt sich oft als Folge von ungelösten Problemen wie psychischen Belastungen, familiären Konflikten, sozialer Isolation und Mobbing. Diese Probleme müssen frühzeitig erkannt und angegangen werden, um Gewalt an Schulen zu verhindern. Schulen und Behörden müssen dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler Unterstützung erhalten, bevor es zu Gewalt kommt.
Die Gewalt an Schulen ist besonders besorgniserregend, weil sie oft erst wahrgenommen wird, wenn Blut geflossen ist. Schulen und Behörden reagieren häufig erst, nachdem ein Vorfall passiert ist. Sie handeln, wenn die Schlagzeilen bereits geschrieben sind. Doch dann ist es oft zu spät für Prävention. Die Gewalt an Schulen muss frühzeitig erkannt und verhindert werden.
Die Gewalt an Schulen ist nur ein Teil des Problems im philippinischen Bildungssystem. Viele Schülerinnen und Schüler kämpfen bereits mit grundlegenden Lernlücken. Niedrige Alphabetisierungsraten, unzureichende Klassenzimmer, Lehrerinnen und Lehrer-Mangel und fehlende Ressourcen sind nur einige der Herausforderungen. Doch auch die emotionale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler muss gefördert werden. Sozio-emotionale Bildung ist genauso wichtig wie Lesen und Rechnen. Sie hilft den Kindern, zwischen Gefühl und Handlung zu unterscheiden und Gewalt zu vermeiden.
Die ersten Wochen des Schuljahres sollen den Schülerinnen und Schülern Erinnerungen und Lektionen mitgeben. Doch viele werden sich an die Angst und die Gewalt erinnern, die in die Klassenzimmer eingedrungen sind. Eltern und Lehrerinnen und Lehrer versichern den Schülerinnen und Schülern, dass die Schule ein sicherer Ort ist. Doch diese Worte sind oft nur leere Versprechen. Die Gewalt an Schulen muss gestoppt werden, damit die Schülerinnen und Schüler wieder sicher lernen können.
Die Gewalt an Schulen darf nicht als normales Ereignis betrachtet werden. Sie muss als das erkannt werden, was sie ist: eine Tragödie, die das Leben und die Träume der Schülerinnen und Schüler zerstört. Die Gesellschaft muss sich gegen die Gewalt an Schulen stellen und dafür sorgen, dass die Schulen wieder sicher werden.