Schulgewalt-Drohungen führen zu Evakuierung am Cebu Eastern College
Am 2. Juli 2026 kam es am Cebu Eastern College in der Stadt Cebu zu einer Evakuierung. Auslöser war eine Drohung mit Gewalt an Schulen, die auf Facebook gepostet wurde. Die Drohung wurde von einem Nutzer mit dem Namen „sanzu“ veröffentlicht. Darin hieß es: „Seid wachsam, ich werde morgen die Erstklässler erschießen.“
Die Behörden reagierten umgehend. Unter der Leitung von Police Captain Venstine P. Bontilao von der Carbon Police Station wurde eine umfassende Inspektion des gesamten Schulgeländes durchgeführt. Dabei wurden das Explosive Ordnance Disposal Team, die SWAT-Einheit, die Tactical Motorcycle Riding Unit, das City Disaster Risk Reduction and Management Office, die Barangay-Wächter von Pahina Central und das Schulpersonal einbezogen.
Die Polizei ermittelte, dass die Drohung von einem Facebook-Post ausging. Nach der Untersuchung stellte sich heraus, dass keine verdächtigen Gegenstände oder Personen auf dem Schulgelände gefunden wurden. Daher konnten die Unterrichtsstunden fortgesetzt werden.
Mayor Nestor Archival appellierte an die Öffentlichkeit, ruhig zu bleiben und sich nicht von unbestätigten Informationen verunsichern zu lassen. Er betonte, dass die Sicherheit der Schüler, Lehrer und Mitarbeiter weiterhin oberste Priorität habe. Die Behörden bestätigten, dass es sich bei der Drohung um einen Schusswaffenvorfall an einer Schule handelte, nicht um eine Bombendrohung.
Lt. Col. Franco Rudolf Oriol, stellvertretender Stadtleiter für Verwaltung im Cebu City Police Office, erklärte, dass die Motive der Drohung weiter untersucht würden. Zudem werde ermittelt, wer für den Facebook-Post verantwortlich ist. Der Post wurde an die Philippine National Police Regional Anti-Cybercrime Unit 7 zur digitalen forensischen Untersuchung weitergeleitet. Die Schule kooperiert mit dem National Bureau of Investigation, um den Urheber der Drohung zu identifizieren.
Die Polizei rief die Öffentlichkeit dazu auf, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten, die Panik auslösen könnten. Zudem sollten verdächtige Aktivitäten unverzüglich der nächsten Polizeistation gemeldet werden.