Sicherheit

Schüler in Cebu uneinig über Kontrolle von Gewaltspielen nach Schusswaffenvorfall

Schüler in Cebu sind uneinig darüber, ob Gewaltspiele strenger kontrolliert werden sollten. Der Schusswaffenvorfall an der San Jose National High School in Tacloban City am 22. Juni 2026 hat die Diskussion neu entfacht.

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Symbolbild: Envato

Bei dem Vorfall starben drei Schüler, 20 weitere wurden verletzt. Die Polizei nahm zwei Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren fest. Die Behörden sperrten das Online-Spiel GoreBox vorübergehend, nachdem Ermittler feststellten, dass einer der Verdächtigen es häufig spielte.

Die Behörden prüfen, ob das Spiel den Angriff beeinflusst hat. Ein kausaler Zusammenhang wurde jedoch nicht festgestellt. Schüler äußerten unterschiedliche Meinungen zur Wirkung von Gewaltspielen.

Gideon M. Cando, ein Schüler der Mactan National High School, sagte, dass die Wirkung von Gewaltspielen vom Spieler abhängt. Andere Schüler sprachen sich für elterliche Aufsicht und Altersprüfungen statt eines generellen Verbots aus.

Die Schüler betonten, dass Gewaltspiele unterschiedlich auf Spieler wirken können. Das hängt von deren Temperament und der Reaktion auf Online-Communities und Wettbewerb ab. Cando nannte als Beispiel, dass Spiele sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können.

Joshua C. Casinillo, ebenfalls Schüler der Mactan National High School, erklärte, dass Frustration während des Spielens das Verhalten der Spieler beeinflussen kann. Wenn jemand sich ärgert, kann das sein Verhalten beeinflussen.

Shiro Yuki D. Casquejo, ein Schüler der Looc National High School, sagte, dass nicht alle Spieler gleich auf Gewaltspiele reagieren. Einige verstehen, dass es nur ein Spiel ist, während andere es ernst nehmen und es im realen Leben anwenden.

Casquejo nannte Altersverifizierung und elterliche Aufsicht als praktikablere Maßnahmen. Andere Schüler nannten familiäres Umfeld, Freunde und Disziplin als stärkere Einflussfaktoren auf das Verhalten als gewalttätige Inhalte in Spielen.

Francis Laurence V. Berdon, ebenfalls Schüler der Mactan National High School, sagte, dass nicht jedes gewalttätige Spiel der Grund für gewalttätiges Verhalten ist. Es hänge von der Erziehung, den Freunden und der Umgebung ab.

Ezekiel B. Garong, ein Student der University of Cebu, sagte, dass gewalttätige Taten nicht allein auf Videospiele geschoben werden sollten. Die Personen, die solche Verbrechen begehen, fehle es an Disziplin und Verantwortung.

Die befragten Schüler blieben uneinig über strengere Regulierungen. Die meisten sprachen sich jedoch für Altersbeschränkungen, elterliche Führung und mehr Aufmerksamkeit für die Umgebung eines Kindes aus, statt für ein generelles Verbot.

Quellen