Schüler bringt geladene Waffe in die Schule nach Iloilo
In Iloilo hat ein Schüler der zehnten Klasse eine geladene Revolver in eine öffentliche Schule in Barotac Nuevo mitgebracht. Dies führte zu erhöhten Sicherheitsmaßnahmen an Schulen in der Provinz. Bildungsbehörden ordneten psychologische Interventionen und strengere Sicherheitsvorkehrungen an, während die Polizei ermittelt, wie die Waffe auf das Schulgelände gelangte.
Der 15-jährige Schüler, der nur als Toto bekannt ist, wurde mit der geladenen Waffe und sechs Patronen in seinem Schulranzen entdeckt. Ein besorgter Mitschüler hatte den Lehrer auf die Waffe aufmerksam gemacht. Schulbeamte alarmierten sofort die örtliche Polizei, die die Waffe sicherte, bevor Schaden entstehen konnte.
Der Schüler gab an, die Waffe aus Angst mitgebracht zu haben. Er behauptete, Anfang Juni von zwei Bekannten angegriffen worden zu sein. Diese hatten ihm eine blutige Nase verpasst. Er hatte daraufhin die Polizei um Hilfe gebeten und medizinische Behandlung erhalten. Toto sagte, er habe die Waffe nur zur Selbstverteidigung mitgebracht.
Die Revolver gehörte seinem Vater, der sie vor etwa fünf Jahren in Barotac Nuevo zurückgelassen hatte, bevor er nach Mindanao zog. Der Schüler lebt bei seinem Großvater in Barangay Agcawayan Pulo, Barotac Nuevo. Seine Eltern sind getrennt.
Toto behauptete auch, dass einer der Jugendlichen, die ihn angeblich angegriffen hatten, zuvor von der Schule verwiesen worden war, weil er ein Messer mitgebracht hatte. Das Schulamt von Iloilo ordnete sofort psychologische Hilfe für den Schüler an und leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein.
Leonil Salvilla, Informationsbeauftragter des Schulamts, sagte, dass die Schulen angewiesen wurden, ihre Sicherheitsprotokolle zu verstärken. Während der Untersuchung wird der Schüler im Fernunterricht unterrichtet. Die Metalldetektoren an der Schule hatten die Waffe nicht entdeckt.
Dr. Ruby Therese Almencion, die stellvertretende Leiterin des Schulamts, betonte, dass Schulen regelmäßig ihre Sicherheitsprotokolle überprüfen und präventive Maßnahmen verstärken sollten, um sicherere Lernumgebungen zu gewährleisten.
Die Polizei der Region 6 verarbeitete den Jugendlichen nach kinderfreundlichen Verfahren und übergab ihn dem Sozialministerium. Die Waffe und die Munition bleiben in Polizeigewahrsam für die Dokumentation und rechtliche Schritte.
Brigadier General Randulf Tuaño, Direktor der Polizei der Region 6, hob die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sicherheitsbehörden hervor. Er appellierte an die Eltern, sich aktiv an der Überwachung des Wohlergehens ihrer Kinder zu beteiligen.
Der Bürgermeister von Barotac Nuevo, Bryant Paul Biron, forderte ebenfalls stärkere Sicherheitsmaßnahmen an öffentlichen Schulen und eine Untersuchung der Verantwortlichkeiten. Er lobte die schnelle Reaktion der Schulbeamten, Lehrer und Polizisten, die eine potenziell ernstere Situation verhinderten.