Gesellschaft: Landesweit

Sanierung des Sto. Cristo Dam für 699,5 Millionen Pesos beantragt

Die nationale Bewässerungsbehörde der Philippinen (National Irrigation Administration, NIA) hat einen Vorschlag zur Sanierung des Sto. Cristo Dam sowie der angrenzenden Infrastrukturen in Höhe von 699,5 Millionen Pesos vorgelegt. Die Instandsetzung des Damms in Lubao, der durch die jüngsten heftigen Regenfälle schwer beschädigt wurde, wurde bei einem Koordinierungstreffen am 21. September im Kapitol als vorrangige Maßnahme für die Zeit nach dem Habagat-Monsun eingestuft.

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Quelle: PIA

An dem Treffen nahmen unter anderem die Gouverneurin Lilia Pineda, Vizegouverneur Dennis Pineda, Vertreter des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Straßenbau (Department of Public Works and Highways, DPWH) sowie lokale Regierungsstellen teil. Von den beantragten Mitteln sollen 292,68 Millionen Pesos direkt in die Sanierung des Sto. Cristo Dam fließen, was eine 100 Meter lange Stützmauer sowie Erdarbeiten am Damm umfasst. Weitere 19 Millionen Pesos sind für die Reparatur des beschädigten Gumain Main Canal North und des Siphons sowie für den Bau von Entwässerungs- und Bewässerungskanälen vorgesehen. Ein weiterer Posten von 19 Millionen Pesos dient dem Ausbau des Hangschutzes im Oberlauf, einschließlich einer 500 Meter langen Brüstungsmauer. Die restlichen 368 Millionen Pesos sollen für die Sanierung des Hangschutzes entlang des 600 Meter langen Damms am Cabangcalan Creek verwendet werden.

Das DPWH plant zusätzlich 50 Millionen Pesos für den Bau einer 200 Meter langen Stützmauer bereitzustellen, um den Schutz zu verstärken. Das zuständige Ingenieurbüro des DPWH (2nd District Engineering Office) berichtete zudem, dass der Abtransport von Material nach den Ausbaggerungsarbeiten am Labuan River in Barangay Sta. Ursula (Stadt Guagua) bereits begonnen hat. Dieser Aushub soll als Verstärkungsmaterial für die laufenden Reparaturen am beschädigten Bacolor-Sto. Tomas-Minalin Tail Dike dienen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war der Schutz des NLEX vor weiteren Überschwemmungen. Eine technische Arbeitsgruppe aus Vertretern des Kapitols, des DPWH und der NIA wurde damit beauftragt, einen konkreten Plan zur Identifizierung verschlammter und verstopfter Wasserwege rund um die Autobahn zu erstellen. Sobald dieser Plan vorliegt, soll er Manny V. Pangilinan von der Metro Pacific Tollways Corp., die den NLEX betreibt, sowie Ramon S. Ang von der San Miguel Corp., die großflächige Ausbaggerungen in den Flüssen von Pampanga und Bulacan durchführt, zur koordinierten Umsetzung vorgelegt werden.