Sandiganbayan spricht Ex-Schatzmeister von Barangay San Antonio frei
Das Sandiganbayan hat den ehemaligen Schatzmeister von Barangay San Antonio in Cebu City von Vorwürfen der Bestechlichkeit freigesprochen. Die Vorwürfe betrafen angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Prüfung von Geldern in Höhe von 4,6 Millionen Peso.
Die Entscheidung fiel am 7. Juli. Die vierte Kammer des Sandiganbayan unter Vorsitz von Associate Justice Arthur Malabaguio hob damit das Urteil des Regionalen Gerichtshofs Cebu City, Zweigstelle 74, vom 12. September 2024 auf. Das Gericht hatte Christopher Cacanindin wegen Bestechlichkeit verurteilt.
Die Vorwürfe gegen Cacanindin basierten auf den Feststellungen der Commission on Audit. Diese hatte eine angebliche Unterdeckung in Höhe von 4.621.847,63 Peso festgestellt. Diese Summe entstand durch nicht eingezahlte Einnahmen und nicht abgerechnete Bargeldvorschüsse während Cacanindins Amtszeit von 2013 bis 2019.
Cacanindin hatte vor dem Cebu RTC eingeräumt, dass er die festgestellten Diskrepanzen nicht vollständig erklären konnte. Er betonte jedoch, dass er alle erforderlichen Unterlagen bei der Prüfungsbehörde eingereicht hatte.
Das Cebu RTC hatte die vorgelegten Beweise, wie Kopien der Auszahlungsbelege und die Aufschlüsselung der Gehälter, als unzureichend eingestuft. Diese Beweise erklärten oder rechtfertigten die fehlenden 4,6 Millionen Peso nicht.
Das Anti-Korruptionsgericht stellte fest, dass das Cebu RTC Cacanindin der Bestechlichkeit überführt hatte, ohne den genauen Modus der Tat zu benennen. Das Gericht hob hervor, dass es besser sei, einen schuldigen Mann freizulassen, als einen unschuldigen Mann unrechtmäßig in Haft zu halten.
Cacanindin bleibt jedoch wegen Veruntreuung verurteilt. Seine Berufung gegen die Verurteilung wegen Bestechlichkeit schloss das Veruntreuungsverfahren nicht ein. Das Gericht betonte, dass es seine Diskussion auf die Argumente zur Bestechlichkeitsverurteilung beschränken werde.
Cacanindin wurde zu einer Haftstrafe von bis zu 18 Jahren wegen Veruntreuung verurteilt.