San Miguel in Leyte startet Programme zur Existenzsicherung
Die Stadtverwaltung von San Miguel in Leyte hat verschiedene Programme zur Existenzsicherung gestartet, um arme und benachteiligte Gemeinschaften zu unterstützen. Ziel ist es, Hunger und Ernährungsunsicherheit zu bekämpfen.
Bürgermeister Norman Sabdao gab bekannt, dass die Stadtverwaltung mindestens 20 Millionen Peso für vier Programme zur Existenzsicherung bereitgestellt hat. Jedes Programm erhält zunächst fünf Millionen Peso. Dazu gehören Viehzucht und Mast, Reishandel, Möbelherstellung und eine Fischerei-Unternehmung.
Sabdao erklärte, dass die Stadtverwaltung einen Kredit zu einem Zinssatz von drei Prozent pro Jahr für die Programme aufnehmen wird. Sobald die Finanzierung gesichert ist, sollen die Programme sofort beginnen.
Eines der Programme, das in diesem Jahr gestartet werden soll, ist die Viehzucht und Mast. Diese kann den Empfängerinnen und Empfängern zusätzliche Einnahmen bieten. Die Produktionsmethode verwendet künstliche Besamung, sodass nicht unbedingt viele weibliche Kühe benötigt werden.
Wenn männliche Kühe vorhanden sind, sollen diese weiter aufgezogen werden. Die männlichen Kühe sollen für das Mastprogramm genutzt und anschließend wieder auf den Markt gebracht werden.
Das Agricultural Training Institute und das Amt des Gemeinde-Landwirts führten den 15. Kurs zur Schulung in der Kokosnuss-Produktionsverwaltung in San Miguel, Leyte, durch. Die Initiative versorgte lokale Bauern mit wichtigen Fähigkeiten in der Bewirtschaftung von Farmen, Schädlingsbekämpfung und nachhaltiger Düngung, um die Produktivität zu steigern und die Gemeinschafts-Lebensgrundlagen zu unterstützen.
Sabdao erwähnte, dass dies eines der wirtschaftlichen Programme sei, die er kennengelernt habe. Er hoffe, es etablieren zu können. Ohne Fleisch sei es Verschwendung.
Wenn die Kühe geschlachtet werden, sollen 50 Prozent für die Fleischproduktion und 50 Prozent für die Milchpasteurisierung verwendet werden.
Weiterhin sollen Milchpasteurisierung, Mineralwasser, Schokoladen-, Erdbeer- und Litschi-Geschmack angeboten werden. Diese Produkte sollen in Einkaufszentren und Convenience-Stores verkauft werden. Es gebe bereits eine Vereinbarung dazu.
Für das Programm zur Viehzucht und Mast sollen zunächst mindestens 200 Personen profitieren.
Zusätzlich wird die Stadtverwaltung auch lokale Reisbauern unterstützen. Sabdao betonte, dass kommerzielle Käufer sich verändert hätten und die Reispreise unterschiedlich seien. Wenn die Stadtverwaltung übernimmt, sollen Preis und Gewicht gleich bleiben, da mechanische Trockner verwendet werden. Der Reis soll für 29 Peso pro Kilogramm verkauft werden. Selbst wenn er günstiger sei, solle er dennoch tragfähig sein.
Die Stadtverwaltung eröffnet auch ein Programm zur Existenzsicherung für Bergdörfer. Es sollen mindestens 100 Personen durch die Möbelherstellung Arbeitsplätze erhalten.
Sabdao kündigte an, dass ein Holzunternehmen eröffnet werden soll. Die Stadtverwaltung wolle der führende Lieferant werden. Die Produkte sollen ebenfalls verkauft werden.