San Miguel Corp. stoppt Bauprojekt in Bulakan
Das Unternehmen San Miguel Corp. hat im Juli 2026 ein Bauprojekt in Bulakan gestoppt. Rund 3.000 Hektar aktive Überschwemmungsgebiete wurden aufgeschüttet. Seit fast sechs Jahren gibt es jedoch keine bedeutenden vertikalen Bauwerke.
Der Bauunternehmer Boskalis verließ das Projekt 2023 nach mehreren Taifunen. Experten sehen darin eine Kaskade von Eingriffen, bei der die Lösung eines Problems neue Herausforderungen schafft. Das Projekt benötigt weitere technische Eingriffe und Finanzierung.
San Miguel Corp. sucht erneut nach großen Geldmitteln. Kritiker fragen, ob der Standort des Projekts überprüft werden sollte. Sie fordern eine unabhängige, transparente und wissenschaftlich fundierte hydrologische Bewertung der Region.
Die Behörden sollen weitere Aufschüttungen stoppen, bis eine solche Bewertung vorliegt. Zudem sollen landwirtschaftliche Flächen und Fischteiche nicht in Industriegebiete umgewandelt werden. Diese Flächen gehören zum natürlichen Überschwemmungsschutzsystem von Bulakan.
Experten empfehlen, Flussmündungen und Gezeitenkanäle zu untersuchen, die durch Aufschüttungen beeinträchtigt wurden. Mangrovenwälder und Küstenfeuchtgebiete sollen als natürlicher Schutz vor Überschwemmungen und Sturmfluten erhalten und ausgebaut werden.
Eine unabhängige wissenschaftliche Kommission aus Hydrologen, Küsteningenieuren, Geologen und Ökologen soll die Auswirkungen des Projekts auf das Pampanga River Basin, Bulakan, Camanava und Manila Bay prüfen. Die Kommission soll auch die Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt bewerten.