RSSI-Befall bedroht nächste Zuckerernte in Negros Occidental
Der Gouverneur von Negros Occidental, Eugenio Jose Lacson, warnte vor den Auswirkungen des roten Streifen-Schildlaus-Befalls auf die Zuckerproduktion in der Provinz. Der Befall soll die Ernte in der nächsten Anbausaison verringern.
Lacson nannte den Befall mit der roten Streifen-Schildlaus als größte Herausforderung für die Zuckerindustrie. Bereits im letzten Jahr habe es Probleme mit dem Schädling gegeben, der nun wieder aufgetreten sei. Besonders besorgniserregend sei, dass der Befall bereits in der aktuellen Anbausaison aufgetreten sei. Der Gouverneur rechnet daher mit einer geringeren Ernte in der nächsten Saison.
Die Provinzregierung will eine Task Force zur Bekämpfung des Befalls einrichten. Dazu soll eine Verordnung erlassen werden. Verschiedene Ideen zur Bekämpfung des Schädlings werden derzeit geprüft. Wichtig sei es, die Ausbreitung des Befalls genau zu überwachen.
Lacson betonte, dass die Provinzregierung den Katastrophenschutzhaushalt sorgfältig verwalten müsse. Im Juni seien noch keine großen Taifune aufgetreten, daher müsse der Haushalt für mögliche zukünftige Katastrophen gesichert werden. Der Gouverneur nannte den Befall mit der roten Streifen-Schildlaus einen schweren Rückschlag für die Zuckerindustrie.
Negros Occidental wurde offiziell zum Katastrophengebiet erklärt. Nach Angaben der Sugar Regulatory Administration sind etwa 61.242 Hektar oder 32,18 Prozent der Zuckerrohrplantagen in der Provinz bereits vom Befall betroffen. Auch Negros Oriental will ein Katastrophengebiet erklären. Gouverneur Manuel Sagarbarria kündigte an, dass 15 Millionen Peso für den sofortigen Kauf von Pestiziden und anderen Maßnahmen bereitgestellt werden.
Laut der Sugar Regulatory Administration hat sich der Befall auf 16.576 Hektar Zuckerrohrplantagen in der Region Visayas ausgebreitet. Die Negros Island Region ist mit 16.019,16 Hektar am stärksten betroffen.