Romualdez-Lager kritisiert Zeugenstatus für Bonoan
Das Lager des ehemaligen Parlamentspräsidenten und aktuellen Abgeordneten von Leyte, Ferdinand Martin Romualdez, hat die Entscheidung der Ombudsman-Behörde kritisiert, den ehemaligen Verkehrsminister Manuel Bonoan zum Zeugen der Staatsanwaltschaft zu machen.
Anwalt Ade Fajardo, Sprecher von Romualdez, nannte Bonoan eine „sehr verunreinigte“ und „hochgradig voreingenommene“ Quelle. Er bezweifelte, dass Bonoan als Zeuge der Staatsanwaltschaft geeignet sei.
Fajardo betonte, dass Bonoan bereits vor den aktuellen Ereignissen nicht erwähnt habe, dass Romualdez in die Hochwasserschutzprojekte verwickelt sei. Auch in der Aussage, die Bonoan der Unabhängigen Kommission für Infrastruktur gegeben habe, sei Romualdez nicht genannt worden.
Erst jetzt, nach einem Jahr, werde Romualdez' Name genannt, um Bonoan Immunität zu verschaffen und ihn vor einer Verurteilung zu bewahren, so Fajardo. Er verwies auf die Aussage des ehemaligen Vorsitzenden des Senats-Ausschusses für blaue Bänder, Panfilo Lacson, der forderte, dass Bonoan eine Milliarde Peso an den Staat zurückzahlen solle.
Fajardo vermutete, dass Bonoan die Rolle von Romualdez in den Hochwasserschutzprojekten nur spekulativ darstelle, um sich selbst zu entlasten. Er nannte es bequem, Romualdez zu beschuldigen, da dieser mit dem aktuellen Präsidenten verwandt sei.
Fajardo betonte, dass Bonoans Absicht, Romualdez zu belasten, offensichtlich sei. Er sei direkt und wiederholt in die Hochwasserschutzprojekte verwickelt gewesen, als er mehrere Jahre lang Verkehrsminister war.
Romualdez sei bereit, sich jeder Anklage zu stellen, sagte Fajardo. Es gebe keine Hinweise auf unregelmäßige Transaktionen, die die Vorwürfe gegen Romualdez stützen könnten.