Gesellschaft

Romblon-Gouverneurin fordert koordiniertes Handeln gegen Unterernährung

Die Gouverneurin von Romblon, Trina Firmalo-Fabic, hat eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, lokalen Verwaltungseinheiten und Gemeinden gefordert, um Unterernährung zu bekämpfen. Sie betonte, dass die Verbesserung der Ernährungssituation eine kontinuierliche Anstrengung erfordert, die über die jährliche Beobachtung des Ernährungsmonats hinausgeht.

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Symbolbild: Envato

Während der regionalen Auftaktveranstaltung zum 52. Nationalen Ernährungsmonat an der Romblon State University am 7. Juli sagte Fabic, dass Ernährung ein multisektoraleres Problem ist, das nicht von einer einzelnen Behörde allein gelöst werden kann. Sie wies darauf hin, dass Investitionen in die 'menschliche Infrastruktur' durch bessere Ernährung und Gesundheit ebenso wichtig sind wie Infrastrukturprojekte wie Straßen, Brücken und öffentliche Gebäude für die langfristige Entwicklung der Provinz.

Fabic betonte, dass Unterernährung nicht nur untergewichtige Kinder betrifft, sondern auch Wachstumsverzögerungen und Adipositas umfasst. Sie fügte hinzu, dass Wachstumsverzögerungen eines der größten Ernährungsprobleme in Romblon darstellen. Malernährte Kinder seien anfälliger für Krankheiten, hätten tendenziell schlechtere schulische Leistungen und seien später im Leben einem höheren Risiko für chronische Krankheiten ausgesetzt.

Die Gouverneurin forderte die Barangay-Ernährungsausschüsse auf, jeden identifizierten unterernährten, wachstumsverzögerten und adipösen Kind in ihren jeweiligen Barangays engmaschig zu überwachen und individuelle Interventionen zu entwickeln, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie schlug vor, dass Barangays mit ländlichen Gesundheitseinheiten zusammenarbeiten können, um medizinische Bewertungen durchzuführen, arme Familien für Lebensunterstützungs- und Notfallbeschäftigungsprogramme wie TUPAD zu empfehlen und Gemüse Samen vom Landwirtschaftsministerium anzufordern, um die hauswirtschaftliche Lebensmittelproduktion zu fördern.

Als Beispiel nannte Fabic Odiongan, das seine Unterernährungsrate von 7,5 Prozent auf 2,5 Prozent durch die koordinierten Bemühungen lokaler Amtsträger und Gesundheitspersonal bei der Identifizierung und Unterstützung betroffener Kinder erfolgreich gesenkt hat. Sie betonte, dass anhaltende Kooperation zwischen nationalen Behörden, lokalen Regierungen, Barangays und Familien essentiell ist, um ein gesünderes und produktiveres Romblon aufzubauen.

Quellen