Romblon bleibt frei von Fällen illegaler Rekrutierung, sagt DMW
Die Provinz Romblon bleibt laut dem Department of Migrant Workers (DMW) MIMAROPA frei von aufgezeichneten Fällen illegaler Rekrutierung, da die Behörde weiterhin die öffentliche Aufmerksamkeit und präventive Maßnahmen gegen illegale Rekrutierung und Menschenhandel verstärkt. Dies erklärte der regionale Direktor des DMW MIMAROPA, Dr. Carlo Villaflores, während eines Seminars gegen illegale Rekrutierung und Menschenhandel, OFWs und ihre Familienmitglieder aus der Gemeinde Odiongan am 9. Juli teilnahmen.
Villaflores führte die Null-Fälle von illegaler Rekrutierung in Romblon auf die anhaltenden Informationskampagnen der Provinz und die Wachsamkeit der lokalen Gemeinschaften bei der Meldung verdächtiger Rekrutierungsaktivitäten zurück. Während des Seminars erinnerte er die Teilnehmer daran, vorsichtig zu sein bei gängigen Rekrutierungstricks, insbesondere bei Angeboten, die Verfahren des DMW zu umgehen oder als Tourist ins Ausland zu reisen mit dem Versprechen, Touristenvisa bei der Ankunft in Arbeitsvisa umzuwandeln, und betonte, dass dies typische Anzeichen für illegale Rekrutierung seien.
Er ermutigte angehende OFWs, nur mit lizenzierten und autorisierten Rekrutierungsagenturen zu verkehren. Er erklärte auch, dass Arbeitsausbeutung auch bei Arbeitnehmern mit legitimen Arbeitsverträgen auftreten kann. Arbeitgeber, die von Arbeitnehmern verlangen, Aufgaben außerhalb der in ihren Verträgen festgelegten Pflichten zu erfüllen, wie z.B. für die Verwandten des Arbeitgebers zu arbeiten oder Aufgaben zu erledigen, die nicht mit ihrem vereinbarten Job zusammenhängen, könnten gegen Arbeitsgesetze und die Rechte von migrantischen Arbeitnehmern verstoßen.
Villaflores forderte OFWs, die solche Situationen erleben, auf, sofort Hilfe bei der Behörde und der Overseas Workers Welfare Administration (OWWA) zu suchen. Die Teilnehmer wurden auch über das Republikgesetz Nr. 11641 informiert, das das DMW schuf, um Regierungsprogramme und -dienste für den Schutz und das Wohlergehen von OFWs und ihren Familien zu konsolidieren.
Inzwischen ermutigt die Abteilung die Öffentlichkeit, verdächtige Fälle von illegaler Rekrutierung, Zwangsarbeit, kommerzieller sexueller Ausbeutung und Menschenhandel über die 1343 Actionline Against Human Trafficking, die nationale 24/7-Berichtshotline des Landes, zu melden. Neben der Aufklärungskampagne beinhaltete die Veranstaltung auch eine Sitzung zur finanziellen Alphabetisierung, die OFWs und ihre Familien ermutigte, Überweisungen sinnvoll zu verwalten, Haushaltsbudgets vorzubereiten, Notfallersparnisse aufzubauen, legitime Finanzinstitute zu nutzen, nachhaltige Erwerbsmöglichkeiten zu erkunden und finanzielle Betrügereien und illegale Investitionsschemata zu vermeiden.