Rettungsarbeiten in Jose Abad Santos nach Überschwemmungen und Erdrutschen
Rettungsarbeiten in der Gemeinde Jose Abad Santos dauern an. Drei Menschen starben, sechs weitere werden vermisst. Die Katastrophe ereignete sich am Wochenende durch Überschwemmungen und Erdrutsche.
Die neuesten Zahlen des Gemeindeamtes von Jose Abad Santos vom Sonntagabend, 12. Juli, zeigen, dass eine Person verletzt wurde und medizinisch behandelt wird. Rettungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten in den am stärksten betroffenen Gebieten.
Die Opfer wurden in Barangay Tanuman registriert. Dort verursachten tagelange Regenfälle Überschwemmungen, die Teile des Dorfes verwüsteten. Bewohner wurden eingeschlossen, Häuser und Infrastruktur beschädigt.
Die Katastrophe ereignete sich nur einen Monat nach einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 in Mindanao. Die Gemeinde kämpft noch mit den Folgen des Erdbebens.
Bürgermeister Jason John Joyce bat die nationale Regierung um Unterstützung. Die Gemeinde habe nicht genügend Mittel, um mit den aufeinanderfolgenden Katastrophen fertig zu werden.
Joyce betonte, dass die Gemeinde alle verfügbaren Ressourcen mobilisiere. Doch die Hilfe von außen sei entscheidend, um den immensen Schaden zu bewältigen.
Die Überschwemmungen und Erdrutsche wurden durch den Südwest-Monsun und den tropischen Sturm Inday verursacht. Dieser brachte seit Freitag, 10. Juli, starke Regenfälle über Süd-Mindanao.
Frühere Berichte des Katastrophenschutzamtes von Davao Occidental zeigten, dass mehrere Bewohner zunächst als vermisst gemeldet wurden. Ein Überlebender wurde gerettet und ins Tomas Lachica District Hospital gebracht.
Joyce hatte die Bewohner in gefährdeten Gebieten bereits vor der Verschlechterung der Wetterlage zur Evakuierung aufgefordert. Sie sollten die Anweisungen der Rettungskräfte befolgen.
Die Gemeinde und die Provinzbehörde führten eine Schadens- und Bedarfsanalyse durch. Teams wurden in die betroffenen Barangays Malalan, Tanuman, Kalbay, Butuan und Sugal entsandt.
Die Analyse soll die Regierung bei der Identifizierung von Prioritätsgebieten für Hilfsmaßnahmen, Sanierung und langfristige Wiederherstellungsprogramme unterstützen.
Der Verkehr wurde unterbrochen, nachdem Überschwemmungen große Baumstämme, Felsen und Schlamm auf die Tanuman Big Bridge trugen. Die Behörden sperrten die Brücke vorübergehend.
Das Verkehrsministerium riet Autofahrern, die betroffene Strecke zu meiden und sich über offizielle Meldungen zu informieren. Das Ministerium setzte schwere Geräte für Räumungsarbeiten in den betroffenen Barangays ein.
Die Behörden überwachen die Wetterbedingungen weiter. Sie warnen, dass Gemeinden in der Nähe von Flüssen und Erdbeben-geschwächten Hängen gefährdet sind. Die Bewohner sollen auf Evakuierungsbefehle achten.