Rettung von Affe und Schlangen in Bataan abgeschlossen
EditIn der Gemeinde Pilar in der Provinz Bataan wurden ein Langschwanzmakake sowie zwei giftige Schlangen erfolgreich in geeignete natürliche Lebensräume ausgewildert. Die Tiere waren zuvor in der Region gerettet worden und wurden nach einer medizinischen Untersuchung und Bewertung ihres Zustands wieder in die Wildnis entlassen.
Der Makak, der lokal als „Unggoy“ bekannt ist, wurde von einem besorgten Bürger an das kommunale Büro für Umwelt und natürliche Ressourcen in Pilar übergeben. Von dort aus gelangte das Tier zur weiteren Pflege und Begutachtung an das Department of Environment and Natural Resources (DENR).
Parallel dazu übergab die örtliche Feuerwehr (Bureau of Fire Protection-Pilar) eine Philippine-Kobra sowie eine Königskobra an das zuständige CENRO-Büro des DENR in Pilar.
Marivic Santos, die Leiterin von CENRO Pilar, erklärte, dass die Tiere dokumentiert und auf ihre Eignung für eine Freilassung geprüft wurden. Um den Stress für die Wildtiere sowie die Gefahr für die Einsatzkräfte zu minimieren, wurde bei der Rettung, dem Transport und der anschließenden Auswilderung auf eine sichere Handhabung geachtet.
Die betroffenen Arten unterliegen strengem Schutz durch den Wildlife Resources Conservation and Protection Act von 2001 (RA 9147), der den unbefugten Besitz, Transport oder Handel mit Wildtieren verbietet. Laut der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) gilt der Langschwanzmakake als gefährdet, die Philippine-Kobra als nahezu bedroht und die Königskobra als verletzlich. Zudem sind alle drei Arten unter der Verwaltungsanordnung 2019-09 des DENR als bedrohte Arten gelistet.
Ralph Pablo, der Exekutivdirektor des DENR für die Region 3, appellierte an die Anwohner, Sichtungen von Wildtieren umgehend den Behörden oder der lokalen Verwaltung zu melden. Der Schutz der Lebensräume und die Meldung illegaler Aktivitäten seien entscheidend für den Erhalt der Tierwelt und die Sicherheit der Gemeinden.





