Reisbauern in Western Visayas sollen auf Schädlingsbefall achten
Reisbauern in Western Visayas sollen ihre Felder in den kommenden Monaten genau überwachen. Das Regional Crop Protection Center des Landwirtschaftsministeriums hat mehrere Schädlinge und Krankheiten identifiziert, die die Reisernte im dritten Quartal 2026 gefährden könnten.
In einer Warnung vor der Anbauperiode von Juli bis September nannte das Regional Crop Protection Center historische Daten, die auf das mögliche Auftreten von bakteriellem Blattbrand, brauner Zikaden, braunen Flecken, Blattfaltkäfern und Reisstängelbohrern in verschiedenen Teilen der Region hinweisen.
Die Behörde erinnerte die Bauern daran, dass rechtzeitige Feldinspektionen und richtiges Pflanzenmanagement die beste Abwehr gegen Schädlingsbefall und Krankheitsausbrüche sind.
Besondere Sorge bereitet der bakterielle Blattbrand, der die Reisfelder in Aklan, Antique, Capiz, Guimaras und Iloilo während der Blüte- bis Teigphase der Pflanzen bedrohen könnte. Die Krankheit tritt häufiger in anfälligen Reissorten, dicht bepflanzten Feldern und Plantagen mit übermäßiger Stickstoffdüngung auf, insbesondere nach Trockenperioden gefolgt von starkem Regen.
Um das Risiko zu mindern, riet das Regional Crop Protection Center den Bauern, die Feldentwässerung zu verbessern, regelmäßige Pflanzenüberwachung durchzuführen, gleichzeitig innerhalb der Gemeinden zu pflanzen, den Düngereinsatz zu vermeiden und infizierte Pflanzenreste nach der Ernte zu entsorgen.
Die Warnung hob auch die Möglichkeit von braunen Zikadenbefall in Aklan, Antique, Capiz und Iloilo von der Keimlings- bis zur Kornentwicklungsphase hervor. Heißes, feuchtes Wetter und der wiederholte Einsatz derselben Insektizide können zum Anstieg der Population beitragen.
Die Bauern wurden ermutigt, resistente Reissorten anzubauen, unnötigen Stickstoffdünger zu reduzieren, intermittierende Bewässerung zu verwenden, biologische Schädlingsbekämpfungsmittel einzusetzen und Insektizide nur bei Bedarf zu verwenden.
Auch die braune Fleckenkrankheit wurde als potenzielle Bedrohung in Antique, Capiz und Iloilo genannt. Die Krankheit ist häufig mit schlechter Bodenfruchtbarkeit, unzureichender Bewässerung, infizierten Samen und direkt gesäten Reisanbausystemen verbunden.
Das Crop Protection Center empfahl, die Bodenernährung zu verbessern, die Feldsauberkeit zu gewährleisten, eine ausreichende Bewässerung sicherzustellen, zertifizierte, krankheitsfreie Samen zu verwenden und geeignete Fungizide anzuwenden, wenn dies erforderlich ist.
Ein weiterer Schädling, der im dritten Quartal erwartet wird, ist der Blattfaltkäfer, der in Aklan, Antique, Capiz, Guimaras und Iloilo während der maximalen Bestockungs- bis Milchphase auftreten könnte. Felder mit übermäßigem Stickstoffdünger, verspäteten Pflanzterminen und schattigen Bedingungen sind besonders anfällig.
Das Regional Crop Protection Center riet den Bauern, Unkraut zu entfernen, die Düngung zu vermeiden, die Pflanztermine zu synchronisieren und nützliche Insekten zu erhalten, die natürlicherweise die Schädlingspopulationen unterdrücken.
Der Reisstängelbohrer bleibt ebenfalls eine Sorge in den fünf Provinzen. Der Schädling kann Reis von der frühen Bestockungsphase bis zur Kornbildung schädigen und verursacht „tote Herzen“ während des vegetativen Wachstums und „weiße Köpfe“, wenn die Pflanze die reproduktive Phase erreicht.
Die Warnung wies darauf hin, dass signifikante Populationen des gestreiften Stängelbohrers bereits durch Feldüberwachung und Eigelege-Sammlung in den Gemeinden Pototan und Dingle in Iloilo entdeckt wurden.
Um erhebliche Ernteverluste zu verhindern, empfahl die Behörde regelmäßige Feldüberwachung, Zerstörung der Eigelege, Feldhygiene, synchronisierte Pflanzung, resistente Sorten und die Freisetzung nützlicher Parasitoide wie Trichogramma japonicum.
Das Regional Crop Protection Center ermutigte die Reisbauern, ungewöhnliche Schädlings- oder Krankheitsbefälle sofort den landwirtschaftlichen Technikern zu melden, damit Maßnahmen ergriffen werden können, bevor sich die Probleme auf benachbarte Plantagen ausbreiten.