Rechtliche Streitigkeiten verzögern Sanierung des Carbon Public Market
Die rechtlichen Auseinandersetzungen um die Sanierung des Carbon Public Market in Cebu drehen sich um mehrere wichtige Fragen. Dazu gehören die Rechtmäßigkeit des JVA, die Eigentumsverhältnisse der Projektfläche und mögliche finanzielle Schäden für die Stadtregierung von Cebu.
Der Rechtsberater der Carbohanong Alyansa, Atty. Edmund Lao, stellte am 27. Juni 2026 fest, dass die Vorverhandlungsschrift, die beim Regional Trial Court eingereicht wurde, mindestens acht bedeutende Fragen aufwirft. Eine zentrale Frage ist, ob bestimmte Teile des Projektgebiets, darunter der Freedom Park, die Warwick Barracks, Einheiten 1, 2 und 3, der Bereich bis zum Büro des Stadtkämmerers und eine 7,4 Hektar große aufgeschüttete Wasserfrontfläche, zum öffentlichen Eigentum gehören und für ein kommerzielles Joint Venture genutzt werden können.
Lao betonte, dass die Petition auch die rechtliche Autorität der Stadtregierung von Cebu hinterfragt, Verträge über diese öffentlichen Immobilien abzuschließen. Weitere Fragen betreffen die Unternehmensbefugnisse der Megawide Construction Corp., des privaten Partners im Sanierungsprojekt. Diese Fragen umfassen die Fähigkeit des Unternehmens, das Projekt zu gründen, zu betreiben, Provisionen zu erheben und es zu verwalten.
Die Petitionen werfen auch die Frage auf, ob die Stadtregierung die erforderlichen Verfahren gemäß der Joint Venture Ordinance von Cebu City und anderen relevanten Gesetzen eingehalten hat, als sie die unaufgeforderte Vorschlag der Megawide im Jahr 2019 und 2021 genehmigte. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob die 10 Tage, die anderen potenziellen Bietern für die Einreichung eines wettbewerbsfähigen Vorschlags gegeben wurden, ausreichend waren.
Die Petitionen hinterfragen auch die Gültigkeit des Zusatzabkommens, das 2022 unterzeichnet wurde, und bitten das Gericht, zu entscheiden, ob das JVA den finanziellen Interessen der Stadtregierung schaden könnte.