Polizist in Zamboanga del Sur gibt Mord an Kollegen zu
Ein Polizist hat sich in der Provinz Zamboanga del Sur gestellt. Er gab seine Beteiligung an der Tötung eines Kollegen zu, wie die Behörden am Freitag, den 3. Juli 2026, mitteilten.
Polizeioberst Bonifacio Arañas, Direktor der Polizei von Zamboanga del Sur, nannte den sich stellenden Polizisten als Polizeiobermeister Archie Bazan. Bazan ist in der Stadt Margosatubig stationiert.
Bazan stellte sich am Donnerstag, den 2. Juli, freiwillig bei der Polizeistation von Margosatubig. Er gestand seine Beteiligung an dem Schusswaffenvorfall, der zum Tod von Polizeimeister Armaejo Jornadal führte.
Jornadal, 36 Jahre alt, fuhr auf dem Heimweg mit dem Motorrad. Er wurde am Mittwoch, den 1. Juli, in Tikwas, Dumalinao, Zamboanga del Sur, von einem der beiden Motorradfahrer, die ihn verfolgten, mehrfach angeschossen.
Jornadal war Mitglied der 2. Provinz-Mobilen Einsatztruppe von Zamboanga del Sur. In seiner Aussage gab Bazan zu, dass er das Motorrad während der Tat fuhr.
Bazan identifizierte seinen Begleiter als Cydee Tolentino Labajo. Labajo soll das Opfer mit seiner Dienstwaffe erschossen haben. Bazan übergab seine Dienstwaffe und das Motorrad, das sie für die Tat benutzten.
Polizeihauptmann Derfjay Maquinta, Informationschef der Polizei von Zamboanga del Sur, sagte, Bazan habe sich gestellt, nachdem er als Verdächtiger identifiziert wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass er der Täter war. Dazu gehörten Videoaufnahmen von Überwachungskameras.
Labajo wurde am Donnerstag, den 2. Juli, gegen 18 Uhr bei einer Nachverfolgungsaktion in seinem Haus in Poblacion, Margosatubig, Zamboanga del Sur, festgenommen.
Während des Vorfalls nahmen die Täter die Umhängetasche und die Dienstwaffe von Jornadal an sich. Sie flohen in Richtung Guipos, Zamboanga del Sur.
Die Behörden fanden heraus, dass Jornadal kurz vor dem Vorfall einen Kredit bei der Spar- und Kreditgenossenschaft der Streitkräfte und Polizei beantragt hatte. Bazan wusste von dem Kredit, da sie zusammen die Papiere bearbeiteten.
Die Dienstwaffe des Opfers wurde sichergestellt. Die 200.000 Peso, die Jornadal geliehen wurden, wurden jedoch nicht gefunden. Gegen die beiden Verdächtigen sollen entsprechende Strafanzeigen eingereicht werden.