Polizei sucht Hinweise nach tödlichem Schusswaffenvorfall in Surigao del Sur
Die Polizei in Surigao del Sur sucht weiterhin nach Hinweisen im Fall des tödlichen Schusswaffenvorfalls an einem ehemaligen Wahlkampfmanager. Kristoffer Ralph Manggana Rizo wurde am Donnerstagmorgen in Tagbina erschossen. Die Ermittler konnten bisher weder Verdächtige identifizieren noch ein Motiv feststellen.
Rizo war ein Bauer und eine lokale Persönlichkeit, die mit Double Harvest Farming verbunden war. Er hatte im Jahr 2025 als Wahlkampfmanager für die oppositionelle Kongresskandidatin Carla Lopez Pichay gearbeitet. Vor seinem Tod hatte Rizo eine Anzeige bei der Polizei erstattet.
Er berichtete, dass am 18. Juni mehrere Personen, die angeblich Uniformen des National Bureau of Investigation (NBI) trugen, sein Grundstück ohne Erlaubnis betraten. Einer seiner Arbeiter wurde mit einer Schusswaffe bedroht und ein Motorrad wurde gestohlen. Die Polizei untersucht diesen Vorfall noch und hat bisher keinen Zusammenhang mit Rizos Tod festgestellt.
Tage vor seiner Ermordung hatte Rizo auf Facebook über angebliche Schikanen wegen seiner Haltung geschrieben. Der Beitrag nannte keine Einzelpersonen oder Gruppen. Die Polizei hat diesen Beitrag bisher nicht mit dem Vorfall in Verbindung gebracht.
Nach Rizos Tod verurteilte Pichay den Angriff und forderte Rechenschaft. Sie nannte es ein weiteres Beispiel für Gewalt und Straflosigkeit in Surigao del Sur. Die Anwältin Mary Helen Zafra, eine politische Verbündete von Pichay, forderte die Behörden auf, eine unparteiische und gründliche Untersuchung durchzuführen.
Die Polizei verfolgt alle möglichen Motive, einschließlich politischer und persönlicher Gründe. Sie hat jedoch noch keine Schlussfolgerungen gezogen. Die Ermittlungen dauern an und die Behörden bitten die Öffentlichkeit um Informationen.