Polizei in Western Visayas beschlagnahmt Fisch und Fischereigeräte im Wert von 10,1 Millionen Peso
Die Polizei in Western Visayas hat im Rahmen einer zehntägigen Razzia gegen illegale Fischerei Fisch, Motorboote und Fischereigeräte im Wert von über 10,1 Millionen Peso beschlagnahmt. Die Aktion unterstreicht die verstärkten Bemühungen, die maritimen Ressourcen der Region zu schützen und die Lebensgrundlagen legitimer Fischer zu sichern.
Die Polizei der Region Western Visayas (PRO 6) führte vom 1. bis 10. Juli 2026 insgesamt 58 Einsätze gegen illegale Fischerei durch. Dabei wurden 98 Personen festgenommen. Die Behörden sicherten Fisch im Wert von 111.360 Peso sowie Fischereigeräte und Motorboote. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Gegenstände beträgt 10,164,490 Peso.
Die Operationen wurden in Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden und lokalen Akteuren durchgeführt. Ziel ist es, die Durchsetzung der Fischereivorschriften zu stärken und die Küsten- und Meeresökosysteme der Region zu erhalten.
Die Polizeibehörde der Provinz Iloilo führte 23 Einsätze durch. Dabei wurden 39 Personen festgenommen und Fischereigeräte im Wert von 7,56 Millionen Peso sichergestellt. Die Polizeibehörde der Provinz Antique führte ebenfalls 23 Einsätze durch und sicherte Fischereigeräte im Wert von 755.290 Peso.
Die Polizeibehörde der Provinz Guimaras führte fünf Einsätze durch und beschlagnahmte Fischereigeräte im Wert von 1,286 Millionen Peso. Auch die Polizeibehörden der Provinzen Aklan und Capiz trugen zur landesweiten Kampagne bei.
Der stellvertretende Regionaldirektor der PRO 6, Brigadier General Randulf Tuaño, betonte, dass der Kampf gegen illegale Fischerei nicht nur die Durchsetzung des Gesetzes umfasst. Vielmehr gehe es darum, die langfristige Nachhaltigkeit der maritimen Ressourcen zu gewährleisten und das Wohl der Küstengemeinschaften zu schützen.
Tuaño nannte die Zusammenarbeit mit den Küstengemeinschaften als entscheidend, um illegale Fischereiaktivitäten einzudämmen. Er rief die Bewohner, insbesondere diejenigen in Küstengebieten, dazu auf, wachsam zu bleiben und Aktivitäten zu melden, die die maritimen Ressourcen gefährden.
Die regionalen Polizeibehörden betonten, dass die jüngsten Erfolge ihre fortlaufenden Bemühungen widerspiegeln, die Strafverfolgung von Umweltverbrechen zu stärken und die Gemeinschaftsbeteiligung am Schutz der maritimen Biodiversität der Region zu fördern.
Die PRO 6 ermutigte Küstengemeinschaften, Fischerorganisationen und andere Akteure, aktiv an der Förderung verantwortungsvoller Fischereipraktiken mitzuwirken. Nachhaltige Zusammenarbeit sei entscheidend, um das marine Ökosystem von Western Visayas zu erhalten und das wirtschaftliche Wohl der vom Meer abhängigen Gemeinschaften zu unterstützen.