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Pogacar gewinnt 10. Etappe der Tour de France und baut Führung aus

Der Titelverteidiger Tadej Pogacar hat seinen Vorsprung bei der Tour de France weiter ausgebaut. Er gewann am Mittwoch, den 15. Juli 2026, die 10. Etappe. Damit festigte er seine Führung in der Gesamtwertung.

Palawan, Philippines, aerial view of Kayangan Lake in Coron island.
Symbolbild: Envato

Pogacar startete seinen entscheidenden Angriff etwa 900 Meter vor dem Gipfel des Col de Pertus. Der Slowene ließ seinen Hauptkonkurrenten Jonas Vingegaard hinter sich und holte Richard Carapaz ein. Er siegte erneut dominant.

Pogacar erreichte den Gipfel des Col de Pertus mit einem Vorsprung von fünf Sekunden vor Carapaz und 18 Sekunden vor Vingegaard, Remco Evenepoel, Florian Lipowitz, Juan Ayuso und Paul Seixas. Auf der Abfahrt vergrößerte er seinen Vorsprung weiter.

Der 27-Jährige überquerte die Ziellinie 32 Sekunden vor Evenepoel. Damit sicherte er sich seinen 24. Etappensieg bei der Tour de France. Es war sein dritter Sieg am französischen Nationalfeiertag und sein dritter Etappensieg in diesem Jahr.

Der Franzose Paul Seixas belegte den dritten Platz, 34 Sekunden hinter Pogacar. Vingegaard kam 44 Sekunden nach Pogacar ins Ziel. Damit vergrößerte der Träger des gelben Trikots seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 3:36 Minuten nach zehn Etappen.

Das UAE Team Emirates-XRG kontrollierte den Rennverlauf den ganzen Tag über. Es neutralisierte frühzeitige Ausreißversuche, darunter einen von Mathieu van der Poel, dem Sieger der vorherigen Etappe. Javier Romo fuhr kurzzeitig allein an der Spitze, bevor er vom Hauptfeld eingeholt wurde.

Carapaz startete einen Angriff, der jedoch scheiterte, als Pogacar auf dem Col de Pertus beschleunigte. Pogacar erinnerte sich an seine Niederlage gegen Vingegaard in Le Lioran vor zwei Jahren. Er betonte, dass sein Team einen hervorragenden Job gemacht habe.

Pogacar zeigte sich dankbar für den Moment und die Möglichkeit, an der größten Radrennen der Welt teilzunehmen. Er erwähnte, dass er erst im letzten Kilometer wusste, dass er gewinnen würde. Zudem reagierte er gelassen auf Buhrufe von Zuschauern.

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