PNP verstärkt Cyber-Überwachung nach Schusswaffenvorfall an einer Schule
Die PNP hat ihre Cyber-Überwachungsoperationen verstärkt. Sie will Online-Plattformen und transnationale Gruppen überwachen, die Kinder gewalttätigen extremistischen Inhalten aussetzen. Dies geschieht, während Abgeordnete eine Senatsuntersuchung zu den Auswirkungen digitaler Exposition auf Schulgewalt fordern.
PNP-Chef General Jose Melencio Nartatez Jr. erklärte am Donnerstag, 2. Juli 2026, dass die Polizei ihre Cyber-Patrouillen nach Enthüllungen während einer Senatsanhörung zum Schusswaffenvorfall an einer Schule in Tacloban City ausweitet. Zwei minderjährige Verdächtige könnten online von einer Person beeinflusst worden sein, die angeblich mit dem sogenannten 764-Netzwerk verbunden ist. Dies ist eine transnationale Online-Gruppe, die mit gewalttätigem Extremismus in Verbindung gebracht wird.
Nartatez betonte, dass die PNP zunehmend Online-Räume überwacht. Gefahren für die Sicherheit von Kindern erstrecken sich zunehmend über die physische Welt hinaus. Die PNP will auch mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten, um den Umfang der mutmaßlichen extremistischen Netzwerkoperationen zu bestimmen und die dahinterstehenden Personen zu identifizieren.
Die Behörden prüfen, ob Filipinos an den Aktivitäten der Gruppe beteiligt sind und ob andere Minderjährige im Land über ähnliche Online-Plattformen angeworben wurden. Die beiden Minderjährigen, die mit dem Schusswaffenvorfall in Tacloban in Verbindung gebracht werden, sind derzeit unter der Aufsicht des Regional Rehabilitation Center for Youth. Bei dem Vorfall wurden drei Schüler getötet und 20 weitere verletzt.
Polizeiermittler hatten zuvor mitgeteilt, dass die minderjährigen Verdächtigen stark GoreBox ausgesetzt waren. Dies ist ein Online-Spiel, das Gewalt simuliert und CICC blockiert wurde. Senatssprecher Sherwin Gatchalian reichte den vorgeschlagenen Senatsbeschluss 488 ein. Dieser fordert eine Untersuchung zu den Auswirkungen von Online-Spielplattformen und sozialen Medien auf Kinder. Dazu gehört auch ihre mögliche Rolle bei der zunehmenden Gewalt an Schulen.
Gatchalian nannte einen kürzlichen Messerangriff an der Cabaluay National High School in Zamboanga City. Dabei wurden mindestens zwei Schüler verletzt. Dies sei ein weiteres Anzeichen dafür, dass der mögliche Einfluss von Online-Inhalten auf das Verhalten von Jugendlichen untersucht werden müsse. Er betonte, dass die Auswirkungen unkontrollierter digitaler Exposition auf Jugendliche nicht ignoriert werden dürfen. Es sei an der Zeit, zu prüfen, ob die bestehenden Politiken ausreichen, um sie zu schützen.
Die PNP will weiterhin mit lokalen und internationalen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten. Sie will Online-Extremismusaktivitäten eindämmen und Maßnahmen zur Schutz von Kindern vor neuen Bedrohungen im Cyberspace verstärken.