PNP plant Anti-Mobbing-Hilfezentren an Schulen
Die PNP erwägt die Einrichtung von Anti-Mobbing-Hilfezentren an Schulen. Damit sollen der Schutz und das Wohl der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Die DepEd gegen Mobbing.
PNP-Chef General Jose Melencio Nartatez Jr. erklärte am Donnerstag, den 2. Juli 2026, dass die Vorschläge in Abstimmung mit dem DepEd geprüft werden. Ziel ist es, Schulen zu sicheren Lernorten zu machen. Nartatez betonte, dass Mobbingfälle sofortige Eingriffe erfordern, bevor sie zu schwerwiegenderen Straftaten eskalieren.
Die geplanten Hilfezentren sollen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frauen- und Kinder-Schutzstelle der PNP betreut werden. Diese Stelle ist in Polizeistationen im ganzen Land aktiv und soll die bestehenden Kinderschutzprogramme des DepEd ergänzen.
Die Hilfezentren sollen bestehende Maßnahmen des Bildungssektors verstärken. Dazu gehören vorgeschlagene verpflichtende Kontrollen der Schülerinnen- und Schüler-Taschen sowie die Schaffung von Schulberaterstellen. Diese Beraterstellen wurden bereits von der Civil Service Commission genehmigt und sollen die psychologische Unterstützung in den Schulen verbessern.
Nartatez versicherte, dass die PNP eine aktive Rolle bei der Bekämpfung von Mobbing spielen werde. Dazu sollen die Zusammenarbeit mit dem DepEd und anderen Behörden verstärkt werden.
Erst kürzlich hatten Ermittler festgestellt, dass Mobbing ein Motiv der beiden minderjährigen Verdächtigen im Schusswaffenvorfall an der San Jose National High School in Tacloban City war. Dabei wurden drei Menschen getötet und 20 weitere verletzt.
Während einer Anhörung des Senatsausschusses für Grundbildung im vergangenen Jahr berichtete das DepEd, dass zwischen dem 24. November 2022 und dem 7. April 2025 mindestens 103 Mobbingfälle zu Gewalt an Schulen führten.