Pimentel warnt vor feindlichen Zeugen im Amtsenthebungsverfahren gegen Duterte
Der ehemalige Senatspräsident Aquilino Pimentel III warnte davor, feindliche Zeugen im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte aufzurufen.
Die Anklagebehörde des Repräsentantenhauses will am Dienstag Zuleika Lopez, eine langjährige Mitarbeiterin Dutertes, als dritten Zeugen vorladen.
Am fünften Tag des Verfahrens gegen Duterte erschien Lopez nach 13 Uhr im Senat.
Pimentel betonte, dass die Vorladung feindlicher Zeugen sorgfältig überlegt werden muss. Manchmal bringe das nichts.
Er fragte, was die Anklagebehörde zeigen wolle. Dass Lopez im Raum war? Das sei nicht relevant.
Lopez soll Zeugin für angebliche Drohungen und ein Attentat gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr. und seine Familie sein. Ein Video aus einer Online-Pressekonferenz im November 2024 zeigt sie im selben Raum wie Duterte.
Pimentel zeigte, dass Lopez als feindliche Zeugin einfach behaupten könnte, nichts gehört zu haben.
Er sagte, er wolle sehen, wie sich das Verfahren entwickelt. Die Anklagebehörde könnte aber auch darauf verzichten.
Pimentel kann noch nicht sagen, was die Anklagebehörde mit Lopez beweisen will. Er erwartet, dass das Verfahren schneller vorangeht.
Er rechnet damit, dass drei bis vier Zeugen diese Woche vorgeladen werden, wenn das Tempo steigt.
Duterte betonte, dass die Vorwürfe gegen sie nicht durch Beweise gestützt werden.
Sie gab die Kritik in einer Erklärung ab, als der Senat am fünften Tag des Verfahrens wieder zusammentrat.
Duterte sagte, das Land habe gesehen, was sie die ganze Zeit behauptet habe: Die Anklage sei nicht durch Beweise gestützt.
Der vierte Tag des Verfahrens drehte sich um die Aussage von Jeremy Lotoc, dem Regionaldirektor des National Bureau of Investigation (NBI).
Lotoc hatte über angebliche Drohungen gegen Dutertes Leben im Rahmen von Oplan Romanov und ihre beleidigende Pressekonferenz gegen Marcos, die First Lady Liza Araneta-Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez gesprochen.
Duterte warf der Anklagebehörde vor, Vorwürfe zu erfinden.
Sie sagte, dass wiederholte Behauptungen von Drohungen, die Erfindung eines Attentäters und die Fälschung von Beweisen keine Fiktion in eine Tatsache verwandeln.
Duterte betonte, dass Amtsenthebungsverfahren auf glaubwürdigen Beweisen basieren sollten.
Sie sagte, dass ein Amtsenthebungsverfahren auf glaubwürdigen Beweisen und nicht auf Spekulationen oder erfundenen Geschichten basieren sollte.
Lotoc, der die Cybercrime-Abteilung des NBI leitete, hatte ausgesagt, dass Ermittler festgestellt hätten, dass Duterte die Absicht, das Motiv und die Fähigkeit hatte, ihre angeblichen Drohungen auszuführen.
Er trat am fünften Tag des Verfahrens erneut als Zeuge auf.