Wirtschaft: Metro Manila

Phinma Corp. erzielt Gewinn im ersten Halbjahr 2026 dank Bildungssektor

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das philippinische Holdingunternehmen Phinma Corp. einen zurechenbaren Nettogewinn von 20,11 Millionen Pesos. Dieser Erfolg ist vor allem auf das Wachstum im Bildungsgeschäft zurückzuführen, das die Schwäche in den Bereichen Immobilien sowie Baumaterialien ausglich. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen in diesem Sechsmonatszeitraum konsolidierte Umsätze von 9,55 Milliarden Pesos und ein konsolidiertes Nettoeinkommen von 363,35 Millionen Pesos.

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Symbolbild: Envato

Ein wichtiger Faktor für diese positive Geschäftsentwicklung war Phinma Education Holdings Inc. Die Bildungssparte erwirtschaftete einen konsolidierten Nettogewinn von 819,75 Millionen Pesos bei einem Umsatz von 3,12 Milliarden Pesos. Der Erfolg resultierte aus einem stetigen Anstieg der Einschreibungen während des zweiten Semesters des Schuljahres 2025-2026 sowie im Sommersemester.

Andere Geschäftsbereiche der Gruppe hatten jedoch mit Herausforderungen zu kämpfen. Die Sparten für Baumaterialien, zu denen Union Galvasteel Corp., Philcement Corp., Union Insulated Panel Corp. und Phinma Solar Energy Corp. zählen, erzielten zwar kombinierte Umsätze von 5,28 Milliarden Pesos, verzeichneten jedoch einen gemeinsamen Nettoverlust von 35,59 Millionen Pesos aufgrund schwieriger Marktbedingungen. Auch die Phinma Property Holdings Corp. meldete bei Umsätzen von 698,02 Millionen Pesos einen konsolidierten Nettoverlust von 378,64 Millionen Pesos, der vor allem durch den Rückgang am Wohnungsmarkt in Metro Manila verursacht wurde. Das Projekt Saludad Township in Bacolod konnte die Auswirkungen jedoch teilweise abmildern.

Im Gegensatz dazu konnte das Gastgewerbe (Hospitality) einen kombinierten Nettogewinn von 27,20 Millionen Pesos bei Umsätzen von 300,30 Millionen Pesos generieren. Dies ist auf die Inlandsnachfrage im Freizeit- und Geschäftsbereich zurückzuführen. Die Gesamtleistung der Gruppe wurde durch konstantes Wachstum im Bildungswesen, effizientere Abläufe bei Baumaterialien, laufende regionale Entwicklungsprojekte im Immobilien- und Wohnungsbau sowie eine stabile Inlandsnachfrage im Gastgewerbe gestützt.

Trotz dieser positiven Entwicklungen sah sich die Gruppe mit verschiedenen Belastungen konfrontiert. Geopolitische Spannungen in der Golfregion führten zu Volatilität bei den Wechselkursen und höheren Kreditkosten. Zudem wirkten sich Verzögerungen bei staatlichen Ausgaben und eine verlangsamte Bautätigkeit negativ auf das Geschäft aus. Ramon del Rosario Jr., Vorsitzender und CEO von Phinma, verwies auf die bevorstehende Eröffnung der Zementanlage in Panabo und des Werks für isolierte Paneele in Porac sowie auf das weitere Einschreibewachstum an den Schulen. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit will die Gruppe Chancen nutzen, die auf den Stärken der Unternehmen basieren und die Wirkung auf philippinische Familien und Gemeinschaften erweitern.