Gesellschaft

PhilRice ruft Bauern auf, integriertes Schädlingsmanagement gegen Goldschnecken einzusetzen

Das Philippine Rice Research Institute (PhilRice) ruft Reisbauern dazu auf, ihre Schädlingsbekämpfungsmethoden zu verbessern. Sie sollen integriertes Schädlingsmanagement (IPM) einsetzen, um die weit verbreitete Plage durch Goldschnecken (kuhol) zu bekämpfen.

Village Of Stilt Houses Built Over The Sea. Typical Dwelling On Rio Tuba, Palawan Village. Port
Symbolbild: Envato

Magiting Garcia, Senior Science Research Specialist bei PhilRice, warnte, dass Goldschnecken eine ernsthafte Bedrohung für die Reiserzeugung darstellen. Sie vermehren sich sehr schnell. Besonders betroffen sind Reisfelder mit Bewässerungssystemen, Entwässerungskanälen oder stehenden Gewässern, in denen sich die Schädlinge ausbreiten können. Diese Schädlinge richten sich vor allem gegen junge Setzlinge in bewässerten Feldern.

Goldschnecken sind sehr widerstandsfähig. Sie können die Trockenzeit überleben, indem sie sich in feuchten Boden eingraben. Sobald Wasser wieder eingeführt wird, werden sie aktiv. Eine einzelne Goldschnecke kann zwischen 1.000 und 1.200 Eier pro Monat legen. Ohne geeignete Maßnahmen kann sich ihre Population schnell vermehren und ganze Ernten vernichten.

PhilRice empfiehlt und ermutigt Bauern, die Felder ordnungsgemäß vorzubereiten. Dazu gehören das Einebnen der Reisfelder, das Anlegen von Entwässerungskanälen und das periodische Ablassen von Wasser, um den Lebenszyklus der Schädlinge zu unterbrechen. Zudem sollen Bauern Schnecken und Eier manuell einsammeln, Siebe an Bewässerungseinlässen anbringen und biologische Kontrollmethoden anwenden. Dazu gehört, Enten vor dem Pflanzen auf den Feldern weiden zu lassen.

Garcia betonte, dass chemische Molluskizide nur als letzte Möglichkeit eingesetzt werden sollten, wenn kulturelle, biologische und mechanische Kontrollmethoden nicht mehr ausreichen, um schwere Schäden an den Ernten zu verhindern. Durch die Einführung von integriertem Schädlingsmanagement will PhilRice den Bauern helfen, Verluste zu minimieren, Reisjungpflanzen zu schützen und die Produktivität zu steigern. Gleichzeitig soll nachhaltiger Reisbau gefördert werden.

Diese Initiative unterstützt die Agenda von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. zur Sicherstellung der Ernährungssicherheit. Sie fördert wissenschaftsbasierte landwirtschaftliche Praktiken, die die Reiserträge erhöhen und nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung unterstützen.

Quellen