Wirtschaft

Philippinischer Aktienindex fällt durch Ölpreise und Auslandsverkäufe

Der philippinische Aktienindex fiel am Montag. Die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran trieben die Ölpreise nach oben. Das dämpfte die Stimmung der Anleger und führte zu Auslandsverkäufen.

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Symbolbild: Envato

Der Leitindex der philippinischen Börse, der PSEi, sank um 0,33 Prozent. Das entspricht 20,98 Punkten und schloss bei 6.265,72 Punkten.

Der Markt eröffnete positiv. Anleger suchten nach günstigen Kaufgelegenheiten. Doch die Gewinne schwanden, als die Sorgen über steigende Ölpreise die Stimmung belasteten.

Die erneuten geopolitischen Spannungen folgten auf frische militärische Angriffe zwischen den USA und dem Iran. Beide Seiten kämpfen um die Kontrolle der Straße von Hormus, einer wichtigen globalen Ölschifffahrtsroute.

Luis Limlingan, Leiter des Verkaufs bei Regina Capital Development Corp., nannte mehrere Gründe für den Rückgang. Investoren konsolidierten ihre Positionen. Der PSEi notierte unter dem wichtigen Widerstandsniveau von 6.300 Punkten.

Limlingan nannte weitere Gründe. Marktteilnehmer blieben vorsichtig. Sie warteten auf neue Impulse, um die nächste Richtung des Marktes zu bestimmen. Nachhaltiges Kaufinteresse und ein Ausbruch über das Widerstandsniveau könnten den Aufwärtstrend unterstützen.

Ausländische Investoren wurden zu Nettoverkäufern. Sie verkauften Aktien im Wert von 673,06 Millionen Peso. Damit endete eine sechs Tage andauernde Phase von Nettokäufen durch Ausländer.

Unter den Sektorindizes schloss nur der Dienstleistungsindex im positiven Bereich. Er stieg um 0,40 Prozent. Alle anderen Sektoren endeten im Minus. Der stärkste Rückgang verzeichnete der Bergbau- und Ölsektor mit 2,27 Prozent.

Converge ICT Solutions Inc. war der größte Gewinner. Das Unternehmen stieg um 2,17 Prozent auf 9,40 Peso. DigiPlus Interactive Corp. war der größte Verlierer. Das Unternehmen fiel um 3,52 Prozent auf 10,96 Peso.

Analysten nannten weitere Gründe für den Rückgang. Investoren beobachten die Entwicklungen im Nahen Osten. Jede weitere Eskalation könnte die Ölpreise und die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten beeinflussen.

Quellen