Sicherheit

Philippinische Polizei untersucht illegalen Online-Hahnenkampf

Die Polizei auf den Philippinen untersucht eine Verbindung zwischen dem Mitglied des Provinzrates von Negros Occidental, Andrew Montelibano, und einer illegalen Online-Hahnenkampf-Operation. Die Ermittlungen begannen nach einer Razzia am 8. Juli auf der Hacienda Pilar in Barangay Alicante, E.B. Magalona.

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Symbolbild: Envato

Die Razzia sollte ursprünglich einen Haftbefehl gegen einen gesuchten Verdächtigen namens Ronil vollstrecken. Stattdessen stießen die Beamten auf eine aktive Online-Hahnenkampf-Operation. Vier Verdächtige wurden dabei erwischt, wie sie Kampfhähne hielten. Ronil und andere Personen konnten durch einen Hinterausgang fliehen.

PBrig. Gen. Romano Cardiño, der stellvertretende Direktor des Police Regional Office-Negros Island Region, betonte, dass die Ermittlungen unabhängig von der Position der Verdächtigen geführt werden. Er nannte drei mutmaßliche Betreiber, die nur unter ihren Spitznamen Kim, Eric und Kano bekannt sind. Diese Personen sollen Verbindungen zu Montelibano haben.

Montelibano wurde während der Razzia auf dem Gelände gesehen, aber nicht festgenommen. Er soll angegeben haben, dass das Grundstück vermietet sei. Die Polizei will nun klären, ob Montelibano das Grundstück besitzt und die illegale Operation geduldet hat. Das fünf Hektar große Gelände ist schwer zugänglich und liegt etwa sieben Kilometer von der Nationalstraße entfernt.

Im Inneren des Geländes fanden die Beamten ein gut organisiertes Studio mit LED-Wänden, Computern und anderen elektronischen Geräten. Zudem wurden zahlreiche Kampfhähne und tote Hähne sichergestellt. Die Polizei geht davon aus, dass die Operation bereits seit längerer Zeit läuft.

Die Anti-Crime Cyber Unit wird nun die beschlagnahmten Computer und Geräte untersuchen. Zudem wird geprüft, ob es Versäumnisse bei der örtlichen Polizei gab, die von der illegalen Operation nichts wusste.

Quellen