Gesellschaft

Philippinische Bischöfe raten von Wallfahrten nach Naju in Südkorea ab

Die Philippinische Bischofskonferenz hat am Montag Wallfahrten zu einem umstrittenen Marienwallfahrtsort in Südkorea abgeraten. Stattdessen sollen die Gläubigen ihre Marienverehrung durch anerkannte Wallfahrtsorte und das sakramentale Leben der Kirche vertiefen.

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Symbolbild: Envato

In einer am 13. Juli herausgegebenen pastoralen Anleitung bestätigte die Bischofskonferenz, dass die angeblichen Marienerscheinungen, gemeldeten Eucharistiewunder und anderen Phänomene in Naju von der Kirche nicht als übernatürlich anerkannt werden.

Die Anleitung richtet sich an die Organisatoren von Diözesan-Wallfahrten, Pfarrleiter, Reiseagenturen, philippinische Pilger und Marienverehrer. Sie sollen aufhören, Wallfahrten nach Naju zu organisieren, zu fördern oder daran teilzunehmen.

Die Bischöfe ermutigten die Gläubigen, Wallfahrten zu anerkannten Marienwallfahrtsorten in den Philippinen und weltweit zu unternehmen. Dort wird die authentische Marienverehrung in voller Gemeinschaft mit der Kirche gefördert.

Die Bischofskonferenz ermutigte die Katholiken, ihre Beziehung zu Christus durch anerkannte Formen der Marienverehrung zu vertiefen. Diese Formen sind im sakramentalen und liturgischen Leben der Kirche verwurzelt.

Wahre Verehrung blüht in der Feier der Heiligen Messe, der Eucharistischen Anbetung, dem Gebet und den Werken der Nächstenliebe. Sie blüht nicht in sensationellen oder unbestätigten Behauptungen.

Die Bischöfe mahnten die Katholiken, der Lehrautorität der Kirche treu zu bleiben. Sie sollen Vorsicht walten lassen, wenn sie angebliche private Offenbarungen und außergewöhnliche spirituelle Behauptungen bewerten.

Sie warnten, dass Gruppen oder Bewegungen, die Ungehorsam gegenüber der legitimen Kirchenautorität fördern oder Spaltungen unter den Gläubigen verursachen, dem Evangelium und der authentischen christlichen Spiritualität widersprechen.

Die Anleitung folgt einem endgültigen negativen Urteil des Erzbistums Gwangju. Dieses Urteil wurde in Gemeinschaft mit dem Vatikanischen Dikasterium für die Glaubenslehre erlassen.

Kirchenbehörden schlossen, dass die angeblichen Erscheinungen, gemeldeten Eucharistiewunder und anderen Phänomene, die mit Julia Kim in Naju verbunden sind, keine übernatürliche Echtheit haben. Sie sollen nicht gefördert werden.

Behauptungen über Marienerscheinungen in Naju begannen 1985. Sie zogen Pilger aus mehreren Ländern an. Es gab Berichte über Visionen, wundersame Zeichen, Heilungen und Eucharistiewunder.

Das Erzbistum Gwangju hat diese Behauptungen wiederholt zurückgewiesen. Diese Position wurde unter den aktualisierten Normen des Vatikan für die Unterscheidung angeblicher übernatürlicher Phänomene bestätigt.

Die Bischofskonferenz erklärte, dass ihre Anleitung den Katholiken helfen soll, fest in der authentischen Kirchenlehre verwurzelt zu bleiben. Sie sollen Verwirrung vermeiden, die durch nicht genehmigte private Offenbarungen verursacht wird.

Die Bischöfe appellierten an die Gläubigen, Verwirrung zu vermeiden. Diese Verwirrung wird durch nicht genehmigte Phänomene verursacht. Stattdessen sollen sie den Weg der Gehorsamkeit, Demut und Einheit im Leib Christi gehen.

Quellen