Philippinische Behörden stellen 3,56 Milliarden Pesos an geschmuggelten Zigaretten sicher
Philippinische Behörden haben eine große Menge geschmuggelter Zigaretten im Wert von 3,56 Milliarden Pesos in Cebu und Manila sichergestellt. Die Behörden vermuten, dass die Zigaretten aus Taiwan oder Festlandchina stammen. Die Schmuggler sollen die Zigaretten auf hoher See auf kleinere Schiffe umgeladen und als Inlandstransporte getarnt haben.
Die Ermittlungen laufen noch. Die Behörden wollen die genaue Herkunft der Zigaretten klären. Zudem sollen alle Beteiligten identifiziert und ihre strafrechtlichen, zivilrechtlichen und verwaltungsrechtlichen Verantwortlichkeiten festgestellt werden.
BOC-Kommissar Ariel Nepomuceno nannte Taiwan oder Festlandchina als möglichen Ursprung der Zigaretten. Die Schmuggler sollen die Zigaretten auf hoher See auf kleinere Schiffe umgeladen haben. So konnten sie die strengen Kontrollen an internationalen Häfen umgehen.
Die Ermittlungen begannen nach Hinweisen der NBI-Spezialeinheit. Die Einheit hatte Hinweise auf den illegalen Import von Zigaretten ohne Steuerstempel. Am 22. Juni führten die NBI-Spezialeinheit, das Zollamt, das Finanzamt und die Küstenwache eine Razzia in Tondo, Manila, durch.
Die Behörden fanden 23 Container mit Zigaretten ohne Steuerstempel. Drei weitere Container waren bereits ausgeliefert worden. Auch das Transportschiff und die Lieferwagen wurden sichergestellt.
Die Ermittlungen führten zu einem privaten Hafen in Mandaue City, Cebu. Dort wurden weitere 11 Container mit Zigaretten sichergestellt. Zudem wurden 25 weitere Container identifiziert, die mit dem Schmuggel in Verbindung stehen sollen.
Die NBI-Spezialeinheit sicherte sich eine Genehmigung des Anti-Agricultural Economic Sabotage Council. Die Genehmigung ermöglichte die Untersuchung der restlichen Container.