Philippinische Behörden beschlagnahmen geschmuggelte Zigaretten im Wert von 3,5 Milliarden Peso
In Cebu haben philippinische Behörden am Samstag 36 Container-LKW mit geschmuggelten Zigaretten im Wert von rund 3,5 Milliarden Peso beschlagnahmt.
Die Aktion fand an einem privaten Hafen in Mandaue City statt. Die Zigaretten sollen aus China stammen.
Die National Bureau of Investigation (NBI) und die Bureau of Customs (BOC) führten die Operation durch. Sie war Teil einer zweimonatigen Nachverfolgung.
Zuvor hatten die Behörden im Juni 23 Container mit geschmuggelten Zigaretten am Hafen von Manila abgefangen.
Die beschlagnahmten Zigaretten in Cebu sollten nach Angaben der NBI in den Regionen Visayas und Mindanao verteilt werden. Die im Juni beschlagnahmten Container waren für Luzon bestimmt.
Die Bureau of Internal Revenue (BIR) schätzte, dass der Staat durch den Schmuggel rund 10 Milliarden Peso an Steuereinnahmen verloren hätte.
Die BOC hat bereits den Empfänger der Sendung identifiziert und ermittelt, wie die Ware ins Land kam.
Die Zigaretten waren als Konsumgüter wie Lebensmittel und Kleidung deklariert worden. Die Behörden vermuten, dass die Zigaretten auf hoher See von einem großen Schiff auf ein kleineres Schiff umgeladen wurden.
Die BOC hat die Sicherheitsmaßnahmen an internationalen Häfen verstärkt. Die Ermittlungen zu dem Schmuggel laufen weiter.
Die Verantwortlichen könnten sich wegen Verstößen gegen das Anti-Agricultural Economic Sabotage Act, das Customs Modernization and Tariff Act und das National Internal Revenue Code strafbar gemacht haben.