Gesellschaft: Landesweit

Philippinische Armee stärkt medizinische Notfallversorgung im Feld

Die 10. Infanteriedivision (10ID) der philippinischen Armee hat ein wegweisendes Training für ihre medizinischen Einsatzkräfte abgeschlossen. Mit dem Abschluss der ersten Ausbildung für eine sogenannte Forward Treatment Unit (FTU) der Armee setzt die Division neue Maßstäbe in der militärischen medizinischen Versorgung.

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Symbolbild: Envato

Das neuntägige Programm endete mit einer intensiven, 72-stündigen praktischen Übung. Ziel war es, die Fachkompetenz und die Reaktionsfähigkeit des medizinischen Personals der 10ID im Feld zu schärfen. Die Ausbildung konzentriert sich darauf, Truppen in Kampfeinsätzen eine schnelle und lebensnotwendige medizinische Versorgung zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere für Einsätze in entlegenen Gebieten, in denen der Zugang zu festen medizinischen Einrichtungen stark eingeschränkt ist.

Um die Ausbildung so praxisnah wie möglich zu gestalten, wurden Erkenntnisse aus bedeutenden städtischen Gefechten, wie den Belagerungen von Marawi und Zamboanga, in den Lehrplan integriert. Oberst Silas Trasmontero, Stabschef der 10ID, betonte bei der Abschlusszeremonie, dass ein leistungsfähiges medizinisches Unterstützungssystem entscheidend sei, um Erfolge bei internen Sicherheitsoperationen zu sichern und gleichzeitig Truppen bei Aufgaben der territorialen Verteidigung zu unterstützen.

Generalmajor Alvin Luzon, Kommandeur der 10ID, erklärte zudem, dass die Verbesserung der medizinischen Versorgung an der Front ein zentraler Bestandteil des strategischen Wandels der Division sei. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der Ausrichtung des Militärs auf externe Sicherheitsoperationen im Rahmen des Comprehensive Archipelagic Defense Operations-Rahmenwerks. Die Initiative der als Agila Division bekannten Einheit unterstreicht das Bestreben, die Einsatzbereitschaft und das Wohlergehen der Soldaten in komplexen Sicherheitslagen zu gewährleisten.