Philippinen: Wirtschaftswachstum soll Investitionen anziehen
Die Philippinen haben von der Weltbank den Status eines oberen mittleren Einkommenslandes erhalten. Das Land verzeichnete in den letzten fünf Jahren ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 5,8 Prozent. Das Department of Economy, Planning and Development führt den wichtigen Meilenstein auf nachhaltiges Wachstum, solide makroökonomische Verwaltung und strukturelle Reformen zurück.
Die Philippine Economic Zone Authority (Peza) erwartet, dass der neue Status das Vertrauen der Investoren stärkt. Er soll höhere Wertschöpfungsindustrien anziehen und neue Investitionsmöglichkeiten schaffen. Peza-Direktor General Tereso Panga betonte, dass der Statuswechsel mehr Hersteller anziehen könnte. Diese sollen sowohl den wachsenden Binnenmarkt als auch Exportziele bedienen.
Panga nannte die verbesserte Einkommensklassifizierung als Vorteil für das Land. Sie soll die Attraktivität für ausländische und lokale Investoren erhöhen. Die Behörde sieht eine Chance, technologiegetriebene Investitionen in fortgeschrittene Fertigung, Halbleiter, Elektronik, grüne Industrien, Logistik und künstliche Intelligenz zu fördern.
Die Investitionsgenehmigungen der Peza zeigen wachsendes Investorenvertrauen. Von 2022 bis 2025 verzeichnete die Behörde ein jährliches Wachstum von 22,9 Prozent. Die genehmigten Investitionen erreichten 932,17 Milliarden Pesos. Damit überstieg die Behörde die 877,8 Milliarden Pesos der vorherigen Regierung.
Die Peza verwaltet 436 aktive Wirtschaftszonen. Diese beherbergen 4.388 Unternehmen, die mehr als 1,8 Millionen Menschen beschäftigen. Die Unternehmen tragen etwa 13,53 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei. Die Exporteure in den Wirtschaftszonen machen etwa 60 Prozent der jährlichen Exporte von Waren und Dienstleistungen aus.
Panga nannte die höheren Erwartungen der Investoren. Diese fordern schnellere staatliche Dienstleistungen, zuverlässige Infrastruktur, effiziente Logistik, stärkere digitale Systeme und ein vorhersehbares regulatorisches Umfeld. Die Peza drängt die Regierung, die Reformen zur Erleichterung der Geschäftstätigkeit zu beschleunigen. Sie soll die Zusammenarbeit zwischen den Behörden verbessern und in Strom, Wasser, Verkehr, Telekommunikation und Logistik investieren.